openSafety auch für Profinet verfügbar

Nach der Präsentation der openSafety-Lösungen für Sercos III, Modbus TCP, EtherNet TCP/IP und Powerlink auf der diesjährigen Hannover Messe gibt es nun auch den openSafety-Standard für Profinet.

11. Januar 2011

Damit steht openSafety für alle wichtigen Echtzeit-Ethernet-Protokolle zur Verfügung und deckt 91% des Industrial-Ethernet-Marktes ab. Allein die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) bietet mit openSafety eine einsatzbereite Safety-Technologie an, die auf allen Transportprotokollen läuft. openSafety ist eine von allen Feldbusorganisationen unabhängige Entwicklung.

Seit langem fordert die Automatisierungsbranche einen weltweit einheitlichen Standard für Safety-Systeme, da die Entwicklung sicherheitsgerichteter Technologie sehr kostenintensiv und das Investitionsrisiko hoch ist. Mit openSafety, dem ersten vollständig offenen sicherheitsgerichteten Datenübertragungsprotokoll für alle Bereiche der Automatisierung, legte die EPSG das Fundament. Mit Kommunikationszyklen im Mikrosekundenbereich garantiert das von TÜV Rheinland und TÜV Süd zertifizierte Protokoll schnellste Reaktionszeiten sowie höchste Sicherheit und eignet sich für die Verwendung in Systemen mit bis zu SIL 3.

EPSG unterstützt Anwender und Nutzer

Die EPSG unterstützt aktiv die Verwendung von openSafety mit beliebigen Transportprotokollen und bietet zum Beispiel bei der Zertifizierung und bei Conformance-Tests ihre Hilfe an. Die Offenheit von openSafety gilt sowohl in technischer als auch in rechtlicher Hinsicht: Das Protokoll steht als Open-Source-Software zum kostenfreien Download zur Verfügung. Die BSD-Lizenz sowie die busunabhängige Einsatzmöglichkeit garantieren allen Anwendern und Nutzern der Technologie höchste Investitionssicherheit und ermöglichen Herstellern und Anlagenbetreibern eine deutliche Reduzierung des Entwicklungsaufwands.