Optimiert drucken

Die additive Produktion erfordert einige andere Konstruktionsmethoden als bei den anderen gängigen Verfahren. Wie man die neuen Möglichkeiten beim 3D-Druck mit Metallen nutzen kann, zeigt ein dreitägiges Seminar, das Cadfem und Eos im Oktober gemeinsam anbieten.

13. September 2017

In einem dreitägigen Seminar bei Frankfurt/M., das am 25. Oktober 2017 beginnt, erläutern Cadfem und Eos, wie Simulation die Konstruktion im Hinblick auf die additive Fertigung sinnvoll unterstützen kann. Bekanntlich gelten beim 3D-Druck andere Konstruktionsregeln als bei klassischen Verfahren wie Fräsen oder Spritzguss. Aber es gibt auch neue Gestaltungsmöglichkeiten. Bei diesem Seminar stellen Eos und Cadfem den Teilnehmern eine komplette Prozesskette der Konstruktion für die additive Fertigung von Metallen vor.

Ausgehend von einem freien Designraum berechnet die Ansys-Topologieoptimierung einen lastgerechten Bauteilentwurf. Dieser Designvorschlag wird mit Hilfe des Prozess-Know-hows von Eos unter Berücksichtigung der Konstruktionsrichtlinien interpretiert und mit Ansys SpaceClaim in eine CAD-Geometrie überführt. Anschließend erfolgt die Designverifizierung durch die numerische Simulation und die Planung des 3D-Drucks. Sie umfasst die Konstruktion und Minimierung der erforderlichen Stützstrukturen sowie die Platzierung und Orientierung des Designs im Bauraum des industriellen 3D-Druckers. Abschließend werden die wirtschaftlichen Aspekte der additiven Fertigung betrachtet sowie ein Ausblick auf weitere Zukunftsthemen gegeben. Das dreitägige Seminar beginnt am 25. Oktober 2017 in der Frankfurter Geschäftsstelle von Cadfem in Liederbach am Taunus.