Optimierte Produktion

Branchentreff

Automatica – Auch in der Automatisierungstechnik können sich Komponentenlieferanten und Konstrukteure ordentlich austoben. Die Münchener Messe ist dafür eine ideale Plattform.

28. April 2014

Nach zehn Jahren und der nunmehr sechsten Ausgabe im Jahr 2014 hat sich die Automatica als internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik etabliert. Auf der Neuen Messe München vereinen sich laut Veranstalter alle Segmente der Automatisierung. »Sie ist damit der zentrale Treffpunkt für Hersteller und Anwender von Montage- und Handhabungstechnik, Robotik sowie industrieller Bildverarbeitung«, sagt Projektleiter Armin Wittmann. »Wir wollen die komplette Wertschöpfungskette darstellen.«

Der Veranstalter erwartet für dieses Jahr eine deutliche Steigerung bei den Ausstellern. »Der Vorbucherstand liegt deutlich über der Veranstaltung vor zwei Jahren, wir erwarten insgesamt circa 720 Aussteller. Das sind rund 20 mehr als in 2012«, sagt Wittmann. Damals stellten genau 697 Aussteller aus 40 Ländern ihre Innovationen in München vor. Unter den gegebenen Voraussetzungen ist es darum nicht unwahrscheinlich, dass die Messe München auch mehr Fachbesucher begrüßen darf. Richtwert sind die 30.964 Fachbesucher aus 111 Ländern, die 2012 die Produkte und Lösungen der Unternehmen begutachtet haben.

Schneller, hochwertig, günstig

Die diesjährige Automatica steht unter dem übergeordneten Motto »Optimize Your Production«. »Mit unserer Botschaft möchten wir den Weg für die Branche vorzeigen, denn der weltweite Wettbewerb erfordert schnelle, qualitativ hochwertige und kostengünstige Produktion«, erläutert Armin Wittmann. »Moderne Robotik, Montage- und Handhabungstechnik sowie industrielle Bildverarbeitung machen das möglich. Die Automatica zeigt die konkreten Einsatzfelder. Unser Ziel ist also, Ausstellern und Besuchern einen nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung zu ermöglichen und wertvolle Impulse mit auf den Weg zu geben.«

Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang aber nicht nur die Roboter als Stars der Veranstaltung sowie die komplexen Montage- und Handhabungsanlagen. Das gilt auch für die dort verbauten Komponenten, verbunden mit dem allgemeinen Thema Konstruktion, für die Automatisierung im Allgemeinen und die Automatica im Speziellen. Das bestätigt auch Armin Wittmann: »Die Innovationen im Komponentenbereich beeinflussen maßgeblich die Stückkostenoptimierung. Ähnliches gilt für die Konstruktion, die Maßstäbe sowohl beim Anlagenbau als auch bei den Stückkosten setzt. Deswegen sind diese Bereiche von entscheidender Bedeutung für unsere Besucher und somit ein zentraler Teil der Messe.«

Ein besonderes Highlight der Automatica ist für den Projektleiter der gesonderte Ausstellungsbereich für die professionelle Servicerobotik mit B2B-Bezug. »Mit diesem neuen Schwerpunkt im Messekonzept bilden wir in angemessener Weise einen neu entstehenden und vielversprechenden Markt ab – und die Automatica ist von Anfang an dabei.«

Der neue Ausstellungsbereich Servicerobotik wartet mit vielen neuen Komponenten auf. »Beispiele sind die Navigation von Servicerobotern sowie taktile Oberflächen zur Kommunikation und zur Steuerung, die für viele Anwendungen wichtig sind. Einige sind in den Demonstratoren zur Industrie 4.0 zu sehen.«

Denn wie im übrigen Markt ist dieser Megatrend auch in der Automatisierung nicht zu umgehen. »Wir wollen die Vernetzung in der Fertigung und Intelligenz in den Komponenten für unsere Branche greifbar machen«, sagt Wittmann. »Auf der Sonderschaufläche Smart Factory in Halle A5 zeigen wir konkrete Auswirkungen auf die Produktion.«

Ein weiterer maßgeblicher Aspekt ist die automatisierte Produktion und Montage von Leichtbauteilen aus Faserverbundstoffen.

Aber die Automatica 2014 hat noch mehr zu bieten, denn mit gemeinsam mit den zeitgleichen Messen Intersolar, Maintain und Electrical Energy Storage bekommt der Besucher unter dem Motto »One Stop – Four Shows« einen einmaligen Mehrwert.

Erschienen in Ausgabe: 03/2014