Optipact-L von Intacton

Kompakter optischer Sensor vermisst glatte und glänzende Oberflächen

13. September 2011

Mit der neuen Baureihe Optipact-L ergänzt Intacton sein Programm an optischen Sensoren für die schlupffreie Längen- und Geschwindigkeitsmessung von Bahnwaren und Stückgütern. Wie alle Optipact-Modelle können auch die L-Sensoren zweidimensionale Bewegungen erfassen und verfügen über eine Stillstands- und Richtungserkennung. Die kompakten Sensoren messen lediglich 98 x 42 x 35 mm und lassen sich so auch bei begrenztem Bauraum einfach in nahezu jede Anwendung integrieren. Sie sind mit einer Infrarot-Laserbeleuchtung der Laserschutzklasse 1 ausgestattet und erfordern somit keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen.

Dadurch erschließen sich neue Anwendungsbereiche: Die Sensoren eignen sich speziell für die Vermessung glatter und glänzender Oberflächen wie z.B. Metallen, Plastik oder Folien, die anderen Sensorsystemen Probleme bereiten. Optipact-L erreicht die Schutzart IP65 und wird standardmäßig mit einem Arbeitsabstand von 30 mm zum Messobjekt installiert, wobei Arbeitsabstandsschwankungen von ±6 mm toleriert werden. Auf Anfrage sind auch Abstände zwischen 15 und 60 mm möglich. Die Sensoren sind für Geschwindigkeiten bis 4 m/s konzipiert und bieten eine Auflösung von 10 μm. Wie bei allen Intacton-Sensoren kann die Auflösung beliebig angepasst werden, um unterschiedliche Anwendungsanforderungen zu erfüllen.

Die Messunsicherheit liegt bei < 1%. Eine grafische Benutzeroberfläche ermöglicht eine einfache Einrichtung und Anpassung der Optipact-L-Systeme an verschiedene Messbedingungen. Mittels programmierbarer Digitalausgänge können zudem z.B. Stückgutmessungen oder Ablängprozesse präzise gesteuert werden: Die Ausgänge können das Über- oder Unterschreiten einer vorgegebenen Geschwindigkeit, Richtungswechsel oder das Erreichen einer gewählten Länge signalisieren. Die Sensoren, die die Installations- und Wartungskosten minimieren, bieten eine zuverlässige, materialschonende und effektive Qualitätskontrolle für glatte Oberflächen. Mit Stückkosten, die im Rahmen herkömmlicher Lösungen aus Encoder und Messrad liegen, sind sie zudem deutlich günstiger als alle vergleichbaren kontaktfreien Systeme.