Palette erweitert

Unigate IC von Deutschmann jetzt auch für BACnet/IP

16. September 2010

Deutschmann Automation erweitert die Palette seiner einbaufertigen Feldbusschnittstellen aus der Unigate IC-Baureihe um ein Gateway für das Gebäudeautomationsprotokoll BACnet/IP. Unigate IC-BACnet/IP wird erstmalig auf der kommenden SPS/IPC/Drives in Nürnberg vorgestellt. Unigate CL- und Unigate CX-Varianten für dieses Protokoll befinden sich ebenfalls in Planung. Während die Gateways der Unigate IC-Baureihe für die direkte Integration in die Endgeräte konzipiert sind, verfügen Unigate CL-Geräte über ein eigenes Gehäuse für die Hutschienenmontage. Dagegen dienen die Gateways der neuen Unigate CX-Baureihe von Deutschmann, die je zwei Unigate CL integrieren, der Verbindung industrieller Netzwerke untereinander.

Unigate ICs vereinen auf einer Fläche von nur 45 x 25 mm alle notwendigen Komponenten wie Mikrocontroller, Flash, RAM und Bus-Controller. Die zertifizierte Lösung lässt sich über eine UART-Schnittstelle mit dem Mikroprozessor des Endgeräts verbinden, der komplett von der Abarbeitung des Datenverkehrs entlastet wird. Zu den besonderen Merkmalen der Deutschmann-Gateways zählt, dass bei ihnen das Protokoll des Endgeräts von einem Script übersetzt wird. Für die Erstellung des Scripts und seine optimale Anpassung an das Endgerät sowie die Busanforderungen bietet Deutschmann das kostenlose PC-Tool „Protocol Developer“ an. Firmware-Änderungen des Endgeräts sind nicht mehr erforderlich. Zum Testen des Scripts können Anwender eine zweite serielle Schnittstelle des Unigate IC als Debug-Schnittstelle oder zur Diagnoseausgabe nutzen. Deutschmann bietet Unigate ICs unter anderem auch für Profibus DP, MPI, Interbus, DeviceNET, CANopen, LonWorks, Ethernet TCP/IP, Modbus TCP/RTU/ASCII, EtherNet/IP, Powerlink und Profinet an.