Pegelmessung ohne Leitung

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Sensorik – Eine drahtlose Lösung zur dezentralen Überwachung von Pegelständen in Grundwasserbrunnen und Tanks ist die Datenfernübertragungseinheit GSM-2, die der Druckmesstechnikspezialist Keller aus Jestetten vorgestellt hat.

27. Mai 2010

Das universell einsetzbare Gerät mit integriertem Datenlogger nutzt das GSM-Mobilfunknetz zur Übertragung der Daten vom Standort in der offenen Landschaft oder auf mobilen Tankfahrzeugen, sodass sich Pegel, Messwerte und Trends im Büro am PC verfolgen und Grenzwerte überwachen lassen. Die zylindrische Bauform mit 48 Millimeter Durchmesser ermöglicht den Einbau des energieoptimierten Funkmoduls im Kopfende eines in der Grundwassermesstechnik üblichen Peilrohrs mit zwei Zoll Durchmesser innerhalb weniger Sekunden. Das Gehäuse ist auf Beständigkeit gegen Betauung und kurzzeitige Überflutung ausgelegt. Die GSM-Antenne wird von einer verschließbaren Abdeckkappe aus solidem Kunststoff verdeckt, die den Datenlogger bei Pegelmessungen vor Diebstahl und Vandalismus schützt. Das Gerät erfasst bis zu 60 Messwerte pro Stunde. Die integrierte Lithium-Batterie liefert ausreichend Energie, um bis zu zehn Jahre lang täglich 24 Messergebnisse per E-Mail oder SMS zu versenden. Zwei Spannungseingänge, zwei Digitaleingänge, eine RS-485-Bus-Schnittstelle oder optional die SDI12-Schnittstelle ermöglichen den Betrieb von bis zu fünf Pegelsonden oder Wasseranalysegeräten.

Erschienen in Ausgabe: 03/2010