Pit-Stopp für die Pole Position

In der Formel 1 sollte ein Boxenstopp nur wenige Sekunden dauern. Dann sind die Reifen gewechselt und der Bolide geht wieder auf die Strecke. Der „Pit-Stopp“ genannte Boxenstopp für die acht von SKF unterstützen Rennteams zum Auftakt der Formula Student-Saison dauerte mehr als zwei Tage.

17. März 2015

Diese beiden Tage waren vollgepackt mit technischen Informationen und Hilfestellungen zu Konstruktion und Auslegung der Fahrzeuge sowie mit Hinweisen von SKF Experten zu Vertrags- und Steuerrecht, Mediaplanung oder auch zur Präsentation von Businessplänen. Ferner bekamen die rund 40 studentischen Rennautobauer auch einen Eindruck davon, wie im Unternehmen gearbeitet wird.

Seit 2011 ist SKF einer der Sponsoren der Formula Student, bei der Studierende aus aller Welt mit selbstgebauten Rennwagen mit Verbrennungs- oder Elektromotoren gegeneinander antreten.

Die Teams, die SKF in diesem Jahr unterstützt, erhalten ein Materialbudget und dürfen sich aus dem gesamten Produktportfolio bedienen. Ebenso sind aber auch die Tipps aus der Praxis, die erfahrene Fachleute den jungen Leuten geben, nicht nur an den Pit-Stop-Tagen, sondern während der gesamten Rennsaison.

Bei der Formula Student Combustion (FSC) treten Rennwagen mit traditionellen Verbrennungsmotoren an. SKF Teams sind hier:

• Hawks Racing Hamburg,

• Rennstall Hochschule Esslingen und

• Fasttube TU Berlin.

In der Formula Student Electric (FSE) für elektrisch angetriebene Fahrzeuge vertreten

• Starcraft TU Ilmenau,

• Greenteam Uni Stuttgart,

• Elbflorace TU Dresden,

• Fast Forest TH Deggendorf sowie

• Elefant Racing Uni Bayreuth

die SKF Farben.

Bei den Renntagen der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring vom 28. Juli bis 2. August treten 115 Teams an. Knapp 200 Mannschaften aus verschiedenen Nationen hatten sich dafür beworben. Für den Sieg müssen die Autos nicht nur Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und optimales Handling nachweisen. „Entscheidend ist das stimmige Gesamtpaket aus leistungsfähigem und energieeffizientem Auto, ansprechendem Design und überzeugendem Geschäftsmodell“, sagt Bastian Mattlener. Deshalb fließen in die Bewertung der Jury neben der Konstruktion beispielsweise auch Kosten- und Businesspläne ein. Der Pit-Stop in Schweinfurt hat auch in dieser Hinsicht eine Basis für den Erfolg gelegt.