Planat integriert PDM/CAD-Daten in das ERP-System

Mit der Vernetzung dieser Systeme will der Softwarehersteller Planat die Digitalisierungsstrategie von produzierenden Unternehmen unterstützen.

22. Mai 2019

Mit einem eigenen CAD/PDM-Tool werden die Daten in Echtzeit an das ERP/PPS-System FEPA übergeben. So steht jederzeit dem ERP-System der aktuellste Stand des Werkzeuges oder der Anlage zur Verfügung. Auf der Moulding Expo, dem Fachevent für Werkzeug-, Modell- und Formenbau, stellt das Softwareunternehmen sein Gesamtpaket rund um die ERP/PPS-Lösung FEPA vor. »Die Entwicklung zu Industrie 4.0 und umfassende Digitalisierungsstrategien haben maßgebliche Auswirkungen auf die organisatorischen Abläufe im betrieblichen Geflecht. Durch die Vernetzung von CAD und PDM mit dem ERP-System bilden wir neben der kaufmännischen Software die Grundlage für hocheffiziente Prozesse«, sagt Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat.

Geistige Wertschöpfung im PDM

Jedes Werkzeug, jede Anlage oder jedes technische Gebilde durchläuft im Vorfeld seiner Entstehung einen Entwicklungsprozess. Diese geistige Wertschöpfung erfolgt dabei in einem System für Produktdatenmanagement. Stammdaten, Halbzeuge sowie Enderzeugnisse mit komplexen Stücklistenstrukturen werden hier in ihren Versions- und Änderungszuständen entwickelt, dokumentiert und verwaltet. Gleichzeitig bieten diese Stammdaten die Grundlage für effiziente ERP/PPS-Arbeit. Baugruppen, welche aktuell einen Veränderungsprozess im PDM durchlaufen, werden im ERP-System zur weiteren Bearbeitung gesperrt. »Diese Mechanismen sorgen dafür, dass der Grad der Digitalisierung im Unternehmen ansteigt. Eine unnütze Doppelerfassung von Daten wird unterbunden, dies reduziert potenzielle Fehlerquellen«, so Biebl.

Fundament für eine effiziente Produktionsplanung

Die Integration dieser drei Systeme ist das Fundament für eine effiziente Produktionsplanung und -steuerung sowie den Einkauf und die Projektkoordination. Die Echtzeitkommunikation der Systeme sorgt dafür, dass der Einkauf in einem sehr frühen Stadium über lieferzeitkritische Artikel informiert wird. Durch die Verbindung beider Welten – Entwicklung und Fertigung – wird die logistische Wertschöpfungskette effizient, transparent und konsistent abgebildet.

Moulding Expo, Halle 3, Stand E19