PLM (be-)greifbar machen

23. Februar 2011

Lücke geschlossen. Sollen Ihre Kunden bereits während des Produktentwicklungsprozesses eine Rückmeldung über Ihre Produkte geben? Dann ließe sich das mittels PLM 2.0 der Firma Dassault Systèmes realisieren. Oder legen Sie Ihren Schwerpunkt auf eine durchgängige Prozesskette zwischen der virtuellen Produktentwicklung und der Digitalen Fabrik? Dann könnten Sie die Systeme von Siemens PLM unterstützen! PLM ist heute als strategischer Wettbewerbsvorteil im Bewusstsein von mittelständischen Unternehmen verankert. Dennoch ist für einen individuellen Einsatz für viele Manager sein Nutzen für das eigene Unternehmen schwer greifbar. Das liegt in der scheinbar unermesslichen Informationsfülle zu diesem Thema, angefangen von den unterschiedlichen Bedeutungen des Begriffs "PLM" über das unüberschaubare Angebot an Dienstleistern und Forschungseinrichtungen bis hin zu den verfügbaren IT-Systemen. Eine Bewertung hinsichtlich individueller Bedürfnisse ist für Nicht-Experten nahezu unmöglich. Diese Lücke schließt Ulrich Sendler mit seinem "PLM-Kompendium". In leicht lesbarer Form erklärt der Autor den PLM-Begriff, bevor er renommierte Forschungseinrichtungen, Systemanbieter und ihre Produkte sowie Organisationen und Verbände im Themenumfeld vorstellt. Abgerundet wird das Werk durch Erfahrungen und Fallbeispiele aus der industriellen Praxis. Das Buch bietet als Nachschlagewerk einen kompakten Überblick über die (europäische) PLM-Szene. Dabei wendet es sich in erster Linie an Leser, die am Anfang der PLM-Implementierung in ihrem Unternehmen stehen oder gerade mit der Umsetzung beschäftigt sind. Experten finden in dem Werk Anregungen, welche Visionen künftig realisiert werden sollen. Fazit: Ein Buch, das einen ausgezeichneten Einstieg in die Thematik bietet und umfassend über die Forschungs- und Anbieterlandschaft informiert.