PLM für IoT

PTC positioniert das neue Windchill 11 als PLM-System für das Internet der Dinge. Dadurch soll die Software die virtuelle mit der realen Welt verbinden.

02. Dezember 2015

PTC hat das neue PLM-Release Windchill 11 mit Funktionen ausgerüstet, die auf der IoT-Entwicklungsumgebung ThingWorx beruhen. Hierdurch soll Windchill in der Lage sein, Daten aus dem Betrieb von Produkten zu sammeln. Das soll die Entwicklungsdaten mit Erfahrungen aus dem realen Betrieb der Produkte anreichern. Zudem könnte das Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen eröffnen.

„Intelligente, vernetzte Produkte sind die Zukunft. Sie sind aber per se schwerer zu konstruieren, zu fertigen und zu betreuen“, sagt Brian Shepherd, Executive Vice President, PLM bei PTC. „Während Produkte in der Vergangenheit isoliert betrieben wurden, sind sie jetzt Teil eines verknüpften Systems mit erweiterten Abhängigkeiten. Mit PTC Windchill 11 steht den Unternehmen, die mit durchgängigem Product Lifecycle Management in dieser neuen Ära erfolgreich sein wollen, die passende Lösung zur Verfügung.“

In der Hauptsache weist Windchill 11 folgende Weiterentwicklungen auf:

Rollenbasierte Apps für PLM-Informationen, die auf den eigenen Bedarf zugeschnitten sind.

"Connected Quality" für die Gewinnung qualitätsrelevanter Informationen per IoT (ThingWorx-basierend)

ALM-PLM-Integration: Einführung des OSLC-Standards ((http://open-services.net/)) für Toolentwicklung sowie Anforderungsmanagement.

"Connected Support" durch Fehlermeldungen sowie Benachrichtigungen für vorsorgliche Wartung über das Internet.

Verbesserte Suche unter Kombination von Klassifikation und Schlagwortsuche sowie Filterung von Suchergebnissen.

Verbesserter "teilezentrierter" Ansatz für Stücklisten mit Merkmalen wie Strukturvisualisierung, grafischen Statusupdates, automatischer Generierung von Teilenamen, Austausch der Variantenlogik mit dem ERP, erweiterte Unterstützung für Cadence ((http://www.cadence.com)), Konfigurationsprüfung und flexibles Änderungsmanagement.

Verbesserungen rund um die Stückliste, unter anderem frühere Fertigungsplanung und fabrikspezifische Fertigungsstückliste.

"PTC Creo Design Exploration Extension" als Schnittstelle zum CAD.

IP Protection: Sicherheitsfunktionen für Zusammenarbeit mit Partnern.

Erweiterung des PLM-Systems durch gehostete Cloudkomponenten.

Darüber hinaus gibt PTC bekannt, dass ab 2016 die beiden Events PTC Live Global und LiveWorx zusammengeführt werden.