Posital erweitert Angebot an Kit Encodern

Posital erweitert sein Kit Encoder-Portfolio für Motorfeedback-Einsätze auf breiter Front. Pünktlich zur SPS IPC Drives fällt der Startschuss für magnetische Stepper Kits, die gezielt für Schrittmotoren konzipiert sind.

21. November 2018
Posital erweitert Angebot an Kit Encodern
Nach dem Erfolg mit den magnetischen Kit Encodern(rechts) hat Posital sein Portfolio an Montage-Kits für Motorfeedback-Anwendungen jetzt auf breiter Front erweitert. (Bild: Posital)

Ebenfalls neu sind Hohlwellen- bzw. Through-Hollow-Einbau-Kits mit kapazitiver Messtechnik, die im Handumdrehen auf der Achse von Motoren oder Roboterarmen installiert sind. Abgerundet wird das Motorfeedback-Angebot durch inkrementale optische Kits für die Drehzahlregelung von kleinen Antrieben sowie Motoren mit geringer Leistung.

»Mit dem Familienzuwachs haben wir unmittelbar auf den Push des Marktes nach ausdifferenzierten Lösungen für das komplexe Thema Motorfeedback reagiert«, so Jörg Paulus, Europa-Chef von Posital. »Nachdem wir bei Anbaudrehgebern wie unserer IXARC-Serie mit über einer Million Varianten schon lange als Key Player etabliert sind, wollen wir uns auch bei den handlichen Montage-Kits als One-Stop-Shop positionieren«. Konzipiert sind die Kit Encoder als montagefertige Bauteile. Sie lassen sich in Motoren oder artverwandte »Host-Geräte« einbauen, um hier Echtzeitmessungen der Drehposition (Winkelverschiebung) oder der Drehgeschwindigkeit vorzunehmen. Anders als Anbaudrehgeber verfügen die Montage-Kits in der Regel weder über ein abgedichtetes Gehäuse, noch über Kugellager oder eine separate Welle. Sie sind so konstruiert, dass sie sich nahtlos in das »Host«-Gehäuse einfügen. Ausgestattet sind sie mit rotierenden Komponenten, die unmittelbar mit der Welle des Motors verbunden werden. Dies führt zur direkten Messung von Drehposition und -geschwindigkeit.

Wiegand-Sensoren machen Batterien überflüssig

Bestens für Servomotoren gerüstet ist Posital mit seinen 2016 gestarteten magnetischen Kit Encodern, die mit 17 Bit Auflösung und energieautarker Multiturn-Fähigkeit aufwarten. Die handlichen wie robusten Kits, die resistent gegen Schmutz, Feuchtigkeit oder Vibration sind und unter normalen Werksbedingungen montiert werden können, sind mit ein paar Handgriffen in gängigen Servomotoren installiert. Die für das Energy Harvesting eingesetzten Wiegand-Sensoren machen Batterien überflüssig und sorgen für wartungsfreien Betrieb. Als großes Plus erweisen sich die nicht-proprietären Kommunikationsschnittstellen, einschließlich SSI, BiSS C sowie BiSS Line, mit der die immer populärer werdende Einkabel-Technik unterstützt wird.

Was bei Servomotoren schon länger geht, greift jetzt auch bei Schrittmotoren. Gezielt hat Posital das Know-how aus magnetischer Abtasttechnik und Multiturn-Funktionalität per Wiegand-Effekt für den Roll-Out von speziellen Stepper Kits genutzt. Sie sind so konstruiert, dass ihre mechanische Anbindung deckungsgleich zum ›Footprint‹ etablierter Inkrementalgeberkits ist. »Charme dieses cleveren Designs ist, dass unsere Stepper Kits aus dem Stand das Aufrüsten von Schrittmotoren zur vollwertigen absoluten Positionssteuerung ermöglichen«, so Paulus. Ebenfalls neu sind inkrementale optische Kits, die den Baukasten nach unten abrunden. Geeignet sind sie für Einsätze in kleinen Antrieben sowie Motoren mit geringer Leistung. Sie sind einfach, robust und leicht zu installieren. Dabei warten auch sie mit einer Montagefläche auf, die mit optischen Kit Encodern anderer Hersteller kompatibel ist. Verfügbar sind sie mit unterschiedlichen Auflösungen.

Ein völlig anderes Design greift bei den neuen Through Hollow Kits, die auf robuster kapazitiver Messtechnik basieren. Die Hohlwellen-Einbau-Kits sind so konzipiert, dass sich das Messelement auf der Achse eines Motors oder Roboterarms montieren lässt. Ihre schlanke Bauart (nur 18 mm dick) und die große zentrale Öffnung (30 oder 50 mm) prädestiniert sie für viele Anwendungen. Mehrwert bieten auch hier die batterielosen Multiturn-Modelle, die mittels Wiegand Zähler realisiert sind.

SPS IPC Drives, Halle 7A, Stand 146