Positionierung in der Medizintechnik

In Medizintechnik-Geräten mit bewegten Teilen ist eine präzise Positionierung essenziell. Für solche Aufgaben bietet Posital ein Sensorprogramm, das für die Anforderungen medizinischer Umgebungen geeignet ist und mit einer Vielzahl von Schnittstellenoptionen ausgerüstet werden kann.

15. Oktober 2014

Tiltix-Neigungssensoren kommen beispielsweise bei der Positionierung der rotierenden Gantrys von Computertomographen zum Einsatz. Die kompakten, kosteneffizienten Geräte, deren kapazitive Sensorzellen auf MEMS-Technologie basieren, erfassen Neigungswerte direkt, das heißt ohne mechanische Kopplung mit den Antriebselementen. Die Neigungssensoren sind mit einem Messbereich von ±80 Grad in zweiachsiger beziehungsweise 360 Grad in einachsiger Ausführung erhältlich und bieten eine Auflösung von 0,01 Grad bei einer Genauigkeit von 0,1 Grad.

Sie lassen sich leicht installieren und erfordern keine Wartung. Linarix-Seilzugsensoren können in der Medizintechnik lineare Messsysteme mit Potenziometern ersetzen – sie werden unter anderem für die Höhenbestimmung von CT-Tischen genutzt. Anders als Potenziometer, deren Messbereich durch die Schleifkontakte festgelegt ist, bieten die Seilzugsensoren Skalierbarkeit: Mittels Drucktastern können Nutzer die Geräte auf den gewünschten Messbereich einstellen. Zwei Leuchtdioden zeigen den aktuellen Zustand an und erleichtern die Bedienung. Nach der Skalierung entspricht der analoge Ausgangswert der vorher festgelegten Kennlinie, sodass der Aufwand in der Weiterverarbeitung reduziert wird.

Dank ihres berührungslosen magnetischen Messprinzips sind die Seilzugsysteme präzise, langlebig und robust. Ixarc-Absolutdrehgeber, die beispielsweise in medizinischen Tischen eine Positionsüberwachung in mehreren Richtungen versprechen, erfordern nach Stromausfällen keine Referenzfahrten. Zur Verfügung stehen sowohl hochpräzise optische Multi-Turn-Systeme als auch kompakte, widerstandsfähige magnetische Drehgeber, die auch schwierigen Umgebungen standhalten.