Potenzial beim Datenaustausch

Unternehmen nutzen überwiegend weniger geeignete Wege zum Datenaustausch mit externen Partnern

01. April 2015

Die meisten Mittelständler verwenden noch veraltete Wege zum Datenaustausch mit Kunden, Partnern und Lieferanten. Das ergab eine Umfrage von ProCAD von Oktober bis November 2014 unter 148 deutschen Mittelständlern. Demnach setzen die befragten Unternehmen auf E-Mail (87 Prozent), FTP (59 Prozent)sowie Datenträger wie CD-ROM oder USB-Stick (48 Prozent). Cloudserver wie Proom, Dropbox und iCloud oder Server wie Microsoft SharePoint nutzen nur 22 beziehungsweise 11 Prozent. Bei den bevorzugt genutzten Übertragungsmedien vermissen die Unternehmen allerdings Nachvollziehbarkeit von Aktivitäten (17,4 Prozent), zeit- und ortsunabhängigen Zugriff (11,9 Prozent) und einfache Anbindung Externer (9,6 Prozent).

Als wichtigste Anforderung an eine Methode zum Austausch technischer Daten wie CAD-Modelle und Stücklisten wurden genannt Sicherheit bei der Datenübertragung (73,5 Prozent), Möglichkeit zur Übertragung großer Datenmengen (57,7 Prozent) sowie schnellen und einfachen Datentransfer (55,5 Prozent). Unter dem Begriff Sicherheit verstand man vor allem Passwortschutz (69,6 Prozent), Verschlüsselung bei der Übertragung (58,2 Prozent) und individuelle Zugriffsberechtigungen (53 Prozent). E-Mail, FTP und Offlineversand zeigen Schwächen in mindestens einer der genannten Anforderungskategorien.

Sarah Müller, Produktmanagerin bei ProCAD: "Die meisten Unternehmen haben durchaus klare Vorstellungen darüber, was eine Plattform für den Austausch technischer Dokumente können muss und wo die Schwächen ihrer bislang genutzten Lösungen liegen. Was alleine fehlt, ist oft der letzte Anstoß, veraltete Datenaustauschlösungen durch leistungsfähige, sichere und moderne Lösungen zu ersetzen. Hier besteht ein großes Potenzial, das die mittelständischen Unternehmen in jedem Fall nutzen sollten."