Präzise analoge Winkelerfassung

Die Leitplastikpotentiometer der Serien MHP24/32 von Megatron eignen sich vor allem bei wenig Bauraum: Anwender sparen durch die direkte Montage auf die Antriebswelle nicht nur Rüstzeit und Kosten, sie erhalten dank des hochwertigen Multifinger-Edelmetall-Schleifers auch ein stabiles Ausgangssignal.

14. September 2017

Der Gehäusedurchmesser beträgt 24 und die Tiefe von 7,1 Millimeter. Da die Hohlwellen-Leitplastikpotentiometer keine Kupplung benötigen, reduziert sich nicht nur der Platzbedarf – der Anwender spart außerdem die Kosten für eine Wellenkupplung und deren Montage.

Die Integration des Potentiometers MHP24 ist einfach: Es lässt sich mit der abgeflachten Hohlwellennabe auf die Welle schieben und wird mithilfe eines Verdrehschutz-Pins fixiert. Verspannungen durch axiale Wellendrift sind aufgrund des Konstruktionsprinzips ausgeschlossen.

Die Serie MHP32 mit einem Durchmesser von 31,5 und einer tiefe von acht Millimetern fällt etwas größer aus, bietet aber den Vorteil der spielfreien Montage, da sie über ein Federblech in der Nabe verfügt. Zur Abstützung des Gehäuses wird eine Verdrehschutzgabel verwendet. Ein Umkehrspiel, wie es aufgrund der Wellenabflachung beim MHP24 auftreten kann, wird so beim MHP32 weitgehend vermieden.

Beide Potentiometer-Serien besitzen einen elektrisch wirksamen Drehwinkel von 340 Grad und liefern dank des hochwertigen Edelmetall-Multifinger-Schleifers ein stabiles analoges Ausgangssignal.

Anwender können die Potentiometer in zahlreichen Einsatzgebieten verwenden, etwa als Winkelsensor an Roboterarmen oder als Positionsrückmelder in Motorventilen und Stellantrieben. Megatron bietet kundenspezifische Modifikationen wie andere Drehwinkel, Kurzschlusszonen oder Widerstandswerte sowie individuelle Gehäuseanpassungen an.