Prothesen im Verwindungstest

Spezial Produkte

Prüftechnik – Speziell für kombinierte mechanische Axial- und Torsionsversuche in der Medizintechnik eignen sich die universellen Zwei-Achs-Torsionsprüfmaschinen, die der Ulmer Prüftechnikspezialist Zwick entwickelt hat.

15. Oktober 2009

Speziell für kombinierte mechanische Axial- und Torsionsversuche in der Medizintechnik eignen sich die universellen Zwei-Achs-Torsionsprüfmaschinen, die der Ulmer Prüftechnikspezialist Zwick entwickelt hat. Die Maschinen aus der Baureihe Zwicki ermöglichen neben dem rein axialen Zug, Druck- und Biegeversuch eine überlagerte Torsion. Mögliche Anwendungsgebiete sind beispielsweise Implantate, Knochen, chirurgische Bohrer, Verschlusskappen, Verbindungselemente, Katheter, Befestigungssysteme, Drehfedern, Führungsdrähte oder auch Drehschalter. Zudem erlauben die Maschinen auch alle standardisierten quasistatischen Prüfungen von Wirbelsäulenimplantaten. Je nach Typ bietet der Torsionsantrieb eine maximale Drehgeschwindigkeit bis zu 80 Umdrehungen pro Minute, ein maximales Drehmoment bis zu 20 Newtonmeter und eine maximale axiale Kraft bis zu 5 Kilonewton. Das integrierte Temperierbad ermöglicht Prüfungen unter in-vivo-Bedingungen bei 20 bis 40 Grad Celsius.

Als Zubehör entwickelt Zwick neben Prüfwerkzeugen wie Zwei-, Drei- und Vierpunkt-Biegevorrichtungen, Probenhaltern oder Einspannvorrichtungen auch kundenspezifische Prüflösungen für autarke oder kombinierte Axial- und Torsionsversuche. Die Benutzerverwaltung der zugehörigen Prüfsoftware testXpert II ermöglicht es dabei, verschiedenen Benutzern entsprechende Funktionen und Zugriffsrechte zuzuordnen und die speziellen Benutzer-Einstellungen zu speichern.

Erschienen in Ausgabe: 07/2009