Protokollkonverter von Deutschmann

Unigate CL für CANopen mit erweitertem Leistungsumfang

31. März 2010

Deutschmann Automation hat den Leistungsumfang seiner CANopen-Gateways aus der Unigate CL-Baureihe erweitert und die Geräte mit einer LSS- sowie Layer-2-Unterstützung ausgestattet. Dank der nun zur Verfügung stehenden Layer Setting Services lässt sich den Geräten die Knoten-ID über den Master zuweisen – eine Einstellung über Kodierschalter direkt am Gerät erübrigt sich. Durch die Layer-2-Unterstützung werden die Geräte auch CAN-Netzwerken gerecht, in denen nicht CANopen, sondern individuell zugeschnittene Anwendungsprotokolle genutzt werden.

Mit einem einfach programmierbaren Script, das in den Gateways das Protokoll des Endgerätes umsetzt und zu dessen Erstellung Deutschmann das kostenlose Tool „Protocol Developer“ mitliefert, lassen sich die Applikationen einfach anpassen und Profile wie beispielsweise DS 408 nachbilden. Eine weitere Verbesserung, die Deutschmann bei allen Versionen der Unigate CL-Baureihe vorgenommen hat, ist die Implementierung einer Software-Schnittstelle für das Diagnosetool AutoSPy, das jetzt über die Debug-Schnittstelle der Gateways auf das Script zugreifen kann. Mit der Analysesoftware lassen sich sämtliche ein- und ausgehenden Signale aufzeichnen, Variablen darstellen und komfortabel auswerten. Auch kürzeste oder extrem selten auftretende Störungen können durch Langzeit-Logfiles und integrierte Filterfunktionen identifiziert werden.

Die Protokollkonverter aus der Unigate CL-Familie sind für alle gängigen Feldbusse und Industrial-Ethernet-Systeme verfügbar. Sie nutzen die volle Übertragungsrate des jeweiligen Busses und unterstützen alle Geschwindigkeiten. Durch den Einsatz dieser Geräte ersparen sich Hersteller von Automatisierungsgeräten einen großen Teil des Entwicklungsaufwands bei der Anpassung an unterschiedliche Protokolle.