Die Legierung erzielt ein optimales Verhältnis aus hoher Steifigkeit bei geringem Gewicht und weist eine Korrosions- und Kriechbeständigkeit auf. Sie ist außerdem sehr strapazierfähig und widersteht Temperaturen von bis zu 600 Grad Celsius, was sie ideal für Luft- und Raumfahrtanwendungen macht. 

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»Kobalt-Chrom ist eines der widerstandsfähigsten Materialien, die es gibt“, sagt Andrea Landoni, Produktmanager 3D-Druck bei Protolabs. »Es kann auf eine extrem glatte Oberfläche poliert werden und ist sehr strapazierfähig. Der Vorteil des 3D-Drucks besteht darin, dass wir jede gewünschte, beliebige Form oder Geometrie herstellen können, ganz gleich ob es sich um eine ungewöhnliche Geometrie handelt oder ob das Ziel ist, Gewicht einzusparen.«

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Mit dem von Protolabs verwendeten 3D-Druckverfahren, dem direkten Metall-Lasersintern (DMLS), können Teile mit sehr feiner Auflösung bis zu einer minimalen Merkmalsgröße von 1,00 mm mit einer minimalen Wandstärke von ebenfalls 1,00 mm hergestellt werden. Das direkte Metall-Lasersintern verwendet einen computergesteuerten Hochleistungslaserstrahl, um Metallpulverschichten miteinander zu verschmelzen.

 

»Eine der Herausforderungen von Kobalt-Chrom ist, dass das Material so widerstandsfähig ist, dass es sehr schwierig ist, mit anderen Verfahren als CNC-Bearbeitung Teile daraus herzustellen«, so Andrea Landoni weiter. »Auch die Eigenschaften der mit DMLS hergestellten Teile sind gleich oder besser als die von Schmiedematerialien; dieser Prozess ist ideal, wenn die Herstellung einer Geometrie oder Struktur eines Teils mit keinem anderen Verfahren möglich ist. Der 3D-Druck eignet sich auch ideal für Rapid Prototyping, wenn ein neues Teil sowohl auf Form als auch auf Funktion getestet werden muss.«