Punktewolken gehen live

Die Nutzung von Punktewolken kann die Einbindung physisch vorhandener Strukturen erleichtern. Eine neue Software von Elysium soll die Einbindung von 3D-Scans speziell zur Darstellung mit VR-Brillen erleichtern.

01. Februar 2018

Mit "InfiPoints for Oculus" will Elysium die Nutzung von Punktewolken für Virtual Reality und Engineering vereinfachen. Aus dem Einscannen von dreidimensionalen Objekten wie Maschinen, Gebäuden, Behältern oder Anlagen resultieren große Datenmengen, deren Umsetzung in exakte 3D-Modelle sich oft schwierig gestaltet. Mit dem Tool "InfiPoints" bietet Elysium seit über vier Jahren eine Software an, mit der sich sehr große Punktewolken performant in CAD-Daten einbinden lassen. Solche Modelle lassen sich zum Beispiel verwenden, um die Installation neuer Maschinen in vorhandene Anlagen visuell zu prüfen.

Mit InfiPoints for Oculus gibt es jetzt eine Umsetzung der Software für 3D-Brillen. Die Umgebung einer Anlage und Maschinenhalle lässt sich in 3D einscannen und als Umgebung für neuen Maschinen und Behälter verwenden. Die 3D-Ansicht durch die VR-Brille ermöglicht eine wirklichkeitsnahe Ansicht der zukünftigen Anlage. Diese Weiterentwicklung soll die Arbeitseffizienz im Engineering steigern und die Grundlage legen für effektive Kommunikation. Die Software ermöglicht virtuelle Meetings innerhalb des Digitalen Zwillings einer Anlage zur Planung und Diskussion der erforderlichen Arbeitsschritte. Handcontroller dienen zur Navigation im virtuellen Modell.