Qualifizierter Ingenieurnachwuchs

Die Fachhochschule Bielefeld bietet in Minden unter anderem die praxisintegrierten Studiengänge Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und mit Beginn des Wintersemesters 2011/2012 auch den Studiengang Maschinenbau unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rainer Haas an. Die Besonderheit dabei: Die Studierenden arbeiten parallel zum Studium in einem Unternehmen.

30. September 2011

Dabei wechseln sich elfwöchige Praxisphasen im Betrieb mit zwölfwöchigen Theoriephasen an der Fachhochschule ab. Insgesamt dauert die Ausbildung sieben Semester.

Der Kontakt zwischen RK Rose+Krieger und der Fachhochschule kam vor rund einem Jahr zustande. Seit dem konzentriert sich RK in der Nachwuchsförderung auf diese Fachhochschule und betreut zurzeit zwei Studenten – einen aus dem Studiengang Maschinenbau sowie einen angehenden Wirtschaftsingenieur.

Die Kooperation soll weiter ausgebaut werden: Neben regelmäßigen Exkursionen zu Rose+Krieger, bei denen die Studenten interessante Projekte des Hauses kennenlernen können, ist auch die Unterstützung bei der Ausstattung der hochschuleigenen Testlabore vorgesehen. Dazu wird RK sowohl Einzelteile aus seinem Linear-, Modul-, Profil- und Verbindungstechnik-Baukasten wie auch ganze aus RK-Produkten gefertigte Teststände kostenlos zur Verfügung stellen.

„Die praxisintegrierten Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen passen sehr gut zu unserem Unternehmen und der Campus Minden befindet sich nicht weit entfernt von unserem Stammsitz“, erklärt RK-Personalleiter Franz Hadrian, der den Kontakt zur FH pflegt. Er verspricht sich von dieser Kooperation kompetenten Ingenieurnachwuchs für sein Unternehmen. „Das ist besonders in der mit qualifizierten Ingenieuren eher dünn besiedelten Region um Minden wichtig“, meint Hadrian.

Prof. Haas betont: „Die Ausbildung am Campus Minden ist sehr industrienah. Sie bietet Abiturienten wie Handwerkern und Technikern eine qualifizierte Aus- beziehungsweise Weiterbildungsmöglichkeit in der Region.“ An Rose+Krieger schätzt er die vielen spannenden Produkte, an denen sich Fallbeispiele sehr gut veranschaulichen lassen, und hofft auf eine langfristige Kooperation: „Mein Wunsch wäre, dass die Studenten von heute vom Unternehmen übernommen werden und dann von da aus später die neuen Studenten betreuen.“