R. Stahl sieht positives zweites Halbjahr

22. März 2010

Der R. Stahl Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 8,9 Millionen Euro (Vorjahr: 18,5 Millionen Euro). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 52 Prozent ist auf die extrem schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des vergangenen Geschäftsjahrs zurückzuführen. Das EBITDA ging um 29 Prozent zurück. Der Konzernumsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,4 Prozent auf 202,6 Mio. € zurück.

Der Konzern hat Anfang 2009 entschieden, die Stammbelegschaft in der Krise zu halten. Dazu wurden umfangreiche Maßnahmen zur Kostenreduzierung in anderen Bereichen umgesetzt. Dennoch führte der Rückgang des Umsatzes und der Preise zu einer deutlichen Ergebnisreduzierung.

Konjunkturelle Auswirkungen erreichen den Explosionsschutzexperten meist mit einem Zeitverzug von acht bis zehn Monaten. Das Unternehmen geht davon aus, dass es die Talsohle erreicht hat. Für das erste Halbjahr 2010 wird jedoch noch keine Verbesserung erwartet. Die bisherigen Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und Kostenreduktion werden fortgesetzt. Mit einer Liquidität von 22,5 Millionen Euro und einer Eigenkapitalquote von 41,5 Prozent ist der Konzern finanziell solide aufgestellt.

Aus den wichtigsten Kundenbranchen kommen erste positive Signale. Deshalb rechnet der Vorstand für die zweite Jahreshälfte wieder mit steigender Nachfrage. Diese wird R. Stahl mit einer kompletten und motivierten Belegschaft optimal bedienen können.