Raytek erweitert modulare MI3-Baureihe

Miniatur-Infrarotsensor für Umgebungstemperaturen bis 180 Grad Celsius

23. Mai 2013

Raytek ergänzt seine kompakten MI3-Infrarot-Temperatursensoren um den neuen MI3LTH-Messkopf für den ungekühlten Einsatz bei hohen Umgebungstemperaturen. Der von der Elektronik abgesetzte Sensorkopf widersteht bis zu plus 180 Grad Celsius. Damit eröffnen sich für die berührungsfrei arbeitenden Systeme neue Anwendungsbereiche für Messtemperaturen bis 1.000 Grad Celsius, da sie beispielsweise Messfühler direkt ersetzen können. Der bessere thermische Schutz ermöglicht zudem kostengünstige Lösungen für Anwendungen, in denen aus Platzmangel und aufgrund des Leckagerisikos keine Wasserkühlung verwendet werden kann. Das neue MI3LTH-Pyrometer bietet alle Vorteile der MI3-Serie: die kleinen Abmessungen, den Plug-and-Play-Anschluss und die Kompatibilität mit allen MI3-Kommunikationsboxen. Die digitalen Kommunikationsboxen sind mit Modbus-, Profibus-, Ethernet- und Profinet-Schnittstellen verfügbar. Außerdem bietet Raytek eine analoge Variante mit vier galvanisch isolierten Analogausgängen an.

Da die Kommunikationsboxen bis zu acht Sensoren ansprechen, ermöglicht das modulare MI3-System kostengünstige Lösungen, besonders für Anwendungen mit mehreren Messpunkten. Die Einführung des neuen MI3LTH vervollständigt die digitale MI3-Baureihe als Nachfolgetechnologie zu den Analogsensoren der erfolgreichen MI-Serie. Zu den typischen Anwendungen gehören Industrieöfen und -trockenöfen, industrielle Waschstraßen und Trockner und die Textilindustrie. Für industrielle OEMs bietet sich damit eine flexible, leicht zu integrierende Temperaturmesslösung.