Rechenkapazität für Ansys

Zusammenarbeit mit Stuttgarter Rechenzentrum stellt Analysekapazität für Forscher bereit

31. Januar 2015

Ansys arbeitet nun mit dem High Performance Computing Center (HLRS) der Universität Stuttgart zusammen. Über dieses Rechenzentrum können Forscher zukünftig besonders leistungshungrige Simulationen mit Ansys in den Bereichen CFD für den Maschinenbau und für Verbrennungsmotoren durchführen. Bei diesen Applikationen müssen alle Parameter über die Dauer des Verbrennungsvorgangs und für die Größe des Verbrennungsraums berechnet werden, was sehr viel Speicherplatz und Rechenkapazität beansprucht.

In Stuttgart ist unter anderem der Hornet genannte Supercomputer vom Typ Cray XC 40 installiert, der eine Spitzenleistung von 3,8 Petaflops erreicht. Dieser Computer umfasst 21 schrankgroße Gehäuse, in denen 3.944 Rechenknoten mit 94.656 Prozessorkernen des Intel Xeon werkeln. Es sind zudem insgesamt 493 Terabyte RAM installiert. Laut Ansys kann die Software solche Supercomputer für Multiphysik-Simulationen nutzen, da sie bis über 20.000 Prozessorkerne skaliert.

"Diese Partnerschaft wird helfen, die grundlegende Forschung für die Entwicklung neuer Produkte unter anderem im Maschinenbau und auf dem Automobilsektor zu beschleunigen", sagt Prof. Michael M. Resch, Direktor des HLRS.