Rekordträchtige Leistung

HP hat mit den Modellen Z8, Z6 und Z4 neue Versionen seiner Hochleistungsworkstation angekündigt, die für anspruchsvolle Anwendungen in 3D-Design und Wissenschaft ausgelegt sind. Ebenfalls neu: gebogene Displays.

26. September 2017

Mit der HP Z8 G4 hat HP nicht weniger als die "schnellste Workstation des Planeten" angekündigt. Zumindest reklamiert der Hersteller dieses Prädikat für den Stichtag, 14. Juni 2017, gemessen an Prozessor- und Grafikleistung, Größe des Hauptspeichers und den Leistungsreserven des Netzteile. Mit seinen Leistungsdaten schlägt der Computer tatsächlich ein neues Kapitel auf, das bisherige Top-Workstations ein wenig blass aussehen lässt. Der Rechner hat zwei Prozessoren Intel Xeon der neuen Generation "Skylake" mit zusammen bis zu 56 Prozessorkernen. Mit 1,5 Terabyte RAM (drei TB geplant ab 1. Hj. 2018) nehmen sie den dreifachen Hauptspeicher ihrer Vorgänger auf. Für Erweiterungen stehen vier PCIe-Einschübe x 16 zur Verfügung sowie einige mit geringerer Bandbreite. Damit dem Boliden nicht die Kraft ausgeht, wird er von einem Netzteil mit bis zu 1700 W Leistungsabgabe versorgt. Diese Workstation ist vorgesehen für zum Beispiel für rechenintensive 3D-Simulationen oder das Bearbeiten von 8K-Videos.

Die Z6 G4 steht gegenüber der Z8 in wenigen Punkten zurück. Die CPU-Leistung bleibt gleich; etwas geringer ist die Ausstattung in puncto RAM (bis 384 GByte), Netzteil (bis 1000 W) und Peripherie (2 PCI2 x 16 und weitere). Das Volumenmodell der Workstations wird voraussichtlich wie die Vorgänger die Z4 G4. Als Prozessor ist dort ein Intel Xeon W mit bis zu 10 Kernen verbaut. Im Vergleich zum aktuellen, vergleichbaren Modell Z440 hat die neue Workstation laut HP eine 11 % höhere Speicherbandbreite und eine 13 % höhere PCIe/IO-Bandbreite.

Daneben hat HP mehrere neue Z-Displays herausgebracht, darunter das HP Z38c Curved Display. Dieses Display hat eine Diagonale von 37,5 Zoll und ein Aspektverhältnis von 21:9. Es zeigt 4K-Videos in einer Auflösung von 3840x1600. Durch die gebogene Form sollen die Betrachter in die Szenerien eintauchen können.