Relaisvielfalt auf hoher See

Hydraulische und pneumatische Systeme werden nicht nur in der Industrie, sondern auch im Schiffbau benötigt.

10. Dezember 2010

Die Anlagen werden dabei meist projektspezifisch konstruiert, komplett montiert und an die Kunden ausgeliefert. Die zahlreichen unterschiedlichen Schalt- und Koppel-Relais, die in diesen Systemen benötigt werden, liefert in sehr vielen Fällen der Relais-Spezialist Finder.

Ein typisches Beispiel für diese anspruchsvollen Anlagen ist die Steuerung für die 221 Schwenkantriebe eines "Offshore Construction Vessels" (OCV), also eines Montageschiffs für Hochsee-Installationen. Die Technik dafür ist auf dem Schiff in aneinandergereihten Schaltschränken untergebracht. Das breite Produktspektrum unterschiedlicher Schalt- und Koppel-Relais von Finder erlaubt es, in diesen Schaltschränken für alle Aufgaben das optimale Relais „ab Werk“ zu verwenden.

Ein weiterer Vorteil der Relais: Sie haben weltweit mehr Zulassungen als die jedes anderen Herstellers, unter anderem von Germanischer Lloyd, GOST, Lloyd`s Register, NEMKO, SEMKO, TÜV, UL und VDE. Für international ausgerichtete Hersteller bedeutet dies, vor allem bei Schiffbauprojekten, eine bedeutend einfachere Abnahme der Anlagen und Systeme durch die jeweiligen Klassifikationsgesellschaften.

Die verwendeten Finder-Relais schalten die Spannungen der unterschiedlichsten Initiatoren und Aktoren (wie beispielsweise Schütze, Pumpen und Antriebe) in den Systemen. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine enorme Variantenvielfalt unterschiedlichster Koppel- oder Interface-Relais. Um diese „Artenvielfalt“ bei Koppel-Relais einzudämmen, bietet sich eine modulare Lösung fast zwangsläufig an.

Finder hat früh den Bedarf erkannt und sich der Entwicklung entsprechender Module verschrieben. Durch die nach dem Baukastenprinzip aufgebauten Koppel-Relais kann fast jede Funktionsanforderung erfüllt und dem Kostendruck bei der Steuerungserstellung sowie im Betrieb begegnet werden. Die Koppel-Relais sind serienmäßig für alle üblichen AC- und DC-Nennspannungen erhältlich und die Kontakte beliebig für Gleich- und Wechselstromlasten einsetzbar, was sie deutlich von Halbleiterschaltern unterscheidet.