Remote-Technik vorantreiben

R. Stahl engagiert sich in der Foundation für Remote Operations

16. August 2012

Mit einem auf der Achema 2012 gezeigten FF-HSE-Remote-I/O-Prototypen für den Einsatz in Zone 1 unterstreicht R. Stahl die eigene Rolle als wichtiger Unterstützer der neuen Foundation for Remote Operations Management (ROM)-Technologie.

Diese einheitliche digitale Infrastruktur zur übergeordneten Fernanlagensteuerung und -verwaltung wird vom Industriekonsortium Fieldbus Foundation entwickelt. Branchen wie etwa die Öl- und Gasindustrie sind etwa mit Tanklagern, Pipelines oder Offshore-Plattformen immer stärker in entlegenen Regionen engagiert, wo zum Teil extreme Umgebungsbedingungen herrschen. Mit Foundation for ROM sollen Betreiber dieses Sektors, aber auch anderer Industrien wie Wasser- und Abwasserwirtschaft, Chemie oder Bergbau eine zeitgemäße und ausgereifte Lösung zum zentralisierbaren, Standort-übergreifenden Asset Management erhalten.

R. Stahl engagiert sich in den zuständigen Gremien der Fieldbus Foundation sowohl im Validation-Team als auch in der Projektgruppe für die Technologie-Demonstrationen bei Endanwendern. Die jüngste Spezifikation für Foundation for ROM, die Herstellern zur direkten Implementierung zur Verfügung steht, deckt drahtgebundene konventionelle und Hart-Feldgeräte sowie drahtlose I/O nach den Wireless-Standards Wireless Hart und ISA 100.11a ab. Ziel des Foundation-Projekts ist die nahtlose und vollständige Einbindung von Prozess- und Diagnosedaten dieser Technologien über schnelle HSE-Netzwerke (High Speed Ethernet) mit hohem Datendurchsatz.

Die umfassend vernetzte ROM-Lösung soll an die Stelle früher üblicher anlagenspezifischer, schlecht konfigurierbarer und untereinander inkompatibler Remote Terminals treten. Während mit solchen eine laufend aktuelle, zentralisierte Erfassung und Verwaltung von Felddaten in der Regel gar nicht möglich war, schafft Foundation for ROM neue Möglichkeiten zur präziseren und effizienteren Produktionssteuerung und -überwachung. Mit dem F-ROM-tauglichen Prototypen des Remote I/O-Systems IS1 wird R. Stahl zusammen mit anderen Host-, Gateway- und Remote-I/O-Herstellern in den kommenden Monaten maßgeblich an einer Reihe praxisnaher Demonstrationen bei Endanwendern in aller Welt mitwirken.