Rendern auf dem Server

Altair übernimmt das griechische, auf Rendering spezialisierte Unternehmen Solid Iris Technologies. Deren Software bewährt sich bei Altair bereits bei einem Tool für konzeptionelles Design.

29. September 2016

Altair hat die in Griechenland ansässige Solid Iris Technologies übernommen. Das 2012 gegründete Unternehmen entwickelt mit "Thea Render" eine Software für fotorealistisches Rendering. Altair verwendet den Renderer bereits seit Jahren, um Renderingfunktionen in der Konzeptdesignsoftware SolidThinking Evolve anzubieten. James R. Scapa, Altairs Gründer, Vorsitzender und CEO, erläutert: „Mit der immer weiter wachsenden Leistungsfähigkeit und Cloud-Verfügbarkeit von High Performance Computing entsteht ein riesiger Markt für Rendering-Lösungen für verschiedenste Anwendungen, von Architektur-Visualisierungen über Produktdesign bis hin zu Unterhaltung und ‘Augmented Reality‘. Wir freuen uns darauf, den Anwendern unserer Software aus den Bereichen Design und Entwicklung leistungsfähige, neue Funktionen zu liefern.“

Thea Rendering arbeitet wahlweise "biased" oder "unbiased" und kann die "Cuda"-Technik von Nvidia-Grafikkarten zur Rechenbeschleunigung nutzen. "Biased" heißt, dass die Software vorgegebene Regeln zur Berechnung anwendet. Solche Regeln definieren oft eine geringere Genauigkeit zugunsten kürzerer Rechenzeit, können aber auch zum Beispiel nur für bestimmte Bildregionen das Rendering modifizieren. Bei "unbiased" wird einfach kompromisslos und ungesteuert auf maximale Qualität gerechnet. Altair will den Renderer zukünftig verstärkt in Altair- und SolidThinking-Produkte einbinden.

„Sehen ist die wichtigste menschliche Sinnesempfindung“, sagt Ioannis Pantazopoulos, Geschäftsführer von Solid Iris, „und spielt beim Verständnis unserer Welt eine entscheidende Rolle. Mit der Integration unseres Teams und unserer Technologie in Altair werden wir weiterhin daran arbeiten, die Anwendererfahrung unserer Lösung zu verbessern, so dass die Produktentstehung in einer scheinbar realen Szene im Computer und nicht vor dem Bildschirm stattfindet.“