Richtig unter Strom

Elektro-Stellzylinder von A-Drive als universell einsetzbarer Antrieb

25. Februar 2010

Bei der Verbreitung elektrischer Antriebe in ehemals klassischen Anwendungen für Fluidlösungen ist das Ende noch lange nicht in Sicht. Angesichts steigender Energiepreise, nicht nur für die Industrie, rücken Betriebskosten immer stärker in den Mittelpunkt des Maschinendesigns. Für die Mehrzahl der Aufgaben von Antriebs- und Stellzylindern empfiehlt das Systemhaus A-Drive deshalb elektrisch betriebene Aktoren.

Elektrische Antriebe sind seit jeher dort gefragt, wo zwischen der Anfangs- und Endlage weitere Positionen angesteuert werden oder wo Bewegungen zu synchronisieren sind. Zunehmend lohnt sich der Einsatz elektrischer Stellzylinder auch in einfachen Anwendungen mit zwei Endlagen, die angefahren werden. Vor allem bei sehr kurzen Taktzeiten und schweren Lasten müsste ein Pneumatikzylinder groß dimensioniert werden, um die Anforderungen zu erfüllen, und der Druckluftverbrauch wäre entsprechend hoch. Hier lassen sich durch den Einsatz eines Elektrozylinders Energiekosten sparen. Die Ansteuerung des Zylinders ermöglicht die optimale Ausnutzung der Energie: Die Beschleunigung erfordert die meiste Kraft, die aber nur über einen Bruchteil der gesamten Positionierzeit angewendet werden muss. Eine dosierbare Energiezufuhr optimiert hier die Energiebilanz. Darüber hinaus kann ein Teil der kinetischen Bremskraft wieder in elektrische Energie umgewandelt werden. Im Gegensatz hierzu muss die Beaufschlagung mit Druckluft über die gesamte Wegstrecke mit vollem Druck erfolgen, und das Stoppen an den Anschlägen verbraucht die Bremskraft, ohne sie weiter zu nutzen.

Je länger ein elektrischer Stellzylinder in Betrieb ist, desto größer wird sein Sparpotenzial. Diese Relation wird mit weiter steigenden Energiepreisen noch deutlicher. Da Schätzungen eine Verdopplung in den kommenden fünf Jahren annehmen, wird der sinkende Einfluss der Investitionskosten zugunsten der Lebenszykluskosten auf das Maschinendesign offensichtlich.