Ring frei in Zone 1

R. Stahl liefert neue Baureihe ISpac 9186

07. Mai 2007

Zur Anbindung von Profibus DP-, Modbus-, HART RS-485- und R. STAHL-Servicebus-Signalen liefert R. Stahl mit der Baureihe ISpac 9186 neue Ex-geschützte LWL-Trennübertrager, die sich für den Aufbau von redundanten Ringstrukturen eignen. Dank der Lichtwellenleiter lassen sich dabei auch weite Distanzen in ausgedehnten Anlagen überbrücken. Bei Bedarf kann zudem auch von Punkt zu Punkt oder in Linie redundant vernetzt werden. Die Trenner eignen sich für den Einsatz in Zone 1. Ihre Anschlüsse sind in der Schutzart Ex op is bzw. RS 485-IS (eigensicher) ausgeführt. Durch die eigensichere Auslegung sowohl der optischen als auch der elektrischen Schnittstellen können alle Leitungen an den Geräten auch im laufenden Anlagenbetrieb vor Ort installiert, gezogen, gewechselt und wieder gesteckt werden. Ein weiteres, sofort augenfälliges Ausstattungsmerkmal sorgt für eine komfortable Diagnose: Ein LED-Leuchtband an der Gerätefront zeigt permanent den Pegel des optischen Signals an. Drohende Ausfälle lassen sich so schon im Vorfeld direkt am betreffenden Gerät erkennen. Fällt die Signalstärke in einen kritischen Bereich ab, wird dies zudem über einen potenzialfreien Kontakt gemeldet.

Die Klassifizierung der Geräte lautet Ex II 2 (1)GD EEx e mb ib [ia, op is] IIC T4. Neben der Ausführung für Zone 1 sind auch Varianten für Zone 2 sowie für den sicheren Bereich erhältlich. Als Systemkomponente wurden die Trennübertrager auf R. STAHLs übrige Lösungen zur Anbindung von Feldgeräten abgestimmt. Speziell kombiniert mit dem Remote I/O-System IS1 eröffnen sie diesem dank ihrer breiten Unterstützung unterschiedlicher Busse flexible neue Einsatzmöglichkeiten.