Robust und sauber

Maschinen und Anlagen zur Lebensmittelverarbeitung stellen hohe Anforderungen an die Korrosions- und Temperaturbeständigkeit sowie Verschleißfestigkeit ihrer Komponenten. Zudem darf von den Maschinenteilen keine Gesundheitsgefahr ausgehen. Der Keramikspezialist Doceram bietet für dieses Anwendungsfeld jetzt sechs lebensmittelechte Keramikwerkstoffe, die weder Cadmium noch Blei freisetzen.

30. Oktober 2015

Keramische Werkstoffe bieten zahlreiche Vorteile für den Einsatz in Maschinen und Anlagen und sind deshalb in vielen technischen Anwendungen zu finden. Beispiele sind Kolben und Schieber von Ventilen, Fühler von Durchflussmessgeräten, Sensoren und Durchlaufeinheiten oder Bauelemente von Pumpen und Dosiereinrichtungen. In Maschinen zur Lebensmittelverarbeitung sind konventionelle Keramikwerkstoffe für diese und andere Bauteile jedoch nicht einsetzbar, weil das Risiko besteht, dass sie Cadmium oder Blei freisetzen. Der Dortmunder Keramikspezialist Doceram hat deshalb seine bewährten Keramikwerkstoffe Doceram A-132, Doceram A-141, Doceram Z-140, Doceram Z-141, Volcera 131 und Cerazur dahingehend optimiert, dass dieses Risiko ausgeschlossen werden kann.

24-stündige Einlagerungsversuche am Hygiene-Institut des Ruhrgebietes in Gelsenkirchen in vierprozentiger Essigsäure bei einer Temperatur von 20 bis 24 Grad Celsius haben bestätigt, dass Bauteile aus diesen Materialien ohne Bedenken bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln eingesetzt werden können. Die Werkstoffe entsprechen den Standards der Europäischen Union und der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA und sind auch sonst gesundheitlich unbedenklich sowie geschmacklich und olfaktorisch neutral.