Robuste Neigungssensoren für mobile Maschinen

Die Neigungssensoren von Posital sind ab sofort auch als platzsparende Heavy-Duty-Ausführungen mit CANopen-Schnittstelle und einem integrierten T-Verteiler erhältlich, bei denen sowohl Spannungsversorgung als auch die Bussignale durchgeschleift werden.

12. Oktober 2012

Da so kein externer Verteiler benötigt wird, sinkt der Verkabelungsaufwand. Zudem fällt der integrierte Verteiler kostengünstiger und widerstandsfähiger als externe Verteilerboxen oder T-Verteiler aus. Die Steckverbinder des Neigungssensors bestehen aus Edelstahl. Dank ihrer robusten, kompakten Konstruktionsweise ermöglichen sie eine platzsparende Montage des Sensors, wodurch sich dieser besonders für die Anforderungen von mobilen Maschinen eignet. Neu ist außerdem eine Duo-LED zur Anzeige des Gerätestatus und Netzwerkstatus anhand der Spezifikation DR 303-3 der CANopen-Nutzerorganisation CiA. Die Sensoren sind in einem IP69K-Alumniumgehäuse untergebracht, das selbst Hochdruckreinigungen widersteht. Sie unterstützen das Geräteprofil für Neigungssensoren nach DS 410 der CiA.

Die Neigungssensoren können in vielen Anwendungen als Alternative zu Drehgebern eingesetzt werden. Sie erlauben eine einfache und kostengünstige mechanische Integration bei hoher Messgenauigkeit: Die Geräte, deren kapazitive Sensorzellen auf MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical Systems) basieren, ermöglichen es Anwendern, Neigungswerte direkt, das heißt ohne mechanische Kopplung mit den Antriebselementen, zu erfassen. Mechanische Aufnahmen zur Montage bzw. Kupplungen können daher eingespart werden, wodurch sich der konstruktive Aufwand reduziert. Die Neigungssensoren sind mit einem Messbereich von ±80° in zweiachsiger beziehungsweise 360 Grad in einachsiger Ausführung erhältlich und bieten eine Auflösung von 0,01° bei einer Genauigkeit von 0,1°. Eine hohe Abtastrate von bis zu 100 Messungen pro Sekunde ermöglicht eine effektive Filterung von Vibrationen und Stößen und minimiert die Einschwingzeit.