Rückensteife Ketten für medizintechnische Anwendungen

iwis antriebssysteme stellt rückensteife Ketten für Anwendungen in der Medizintechnik vor

21. Januar 2013

Rückensteife Ketten sind einseitig flexible Ketten zum Schieben von Lasten und zum Überbrücken von Abständen ohne Führung. Die Ketten werden von iwis kundenspezifisch entwickelt und kommen zum Beispiel in verstellbaren Operationsstühlen und Krankenbetten oder in zahnmedizinischen Mischgeräten für Gebissabdrücke zum Einsatz.

Rückensteife Ketten haben eine kompakte Bauweise und eignen sich zur Übertragung sowohl von Druckkräften als auch von Zugkräften. Dabei können größere Abstände ohne Kettenführungen überbrückt werden. Die Ketten haben eine ähnliche Funktion wie ein Linearantrieb, daher wird ein endloser, umlaufender Kettentrieb nicht benötigt. Die Seitenbogen- und Rückenbogenfähigkeit ist innerhalb gewisser Grenzen individuell einstellbar. Die Ketten können in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Antriebskonzepte realisiert werden, wobei auch große Hübe und Achsabstände möglich sind. Sie werden in verschiedenen Werkstoffen und mit unterschiedlichen Beschichtungen und Schmierstoffen angeboten, um medizintechnische Anforderungen wie zum Beispiel Korrosionsbeständigkeit zu erfüllen.

iwis entwickelt rückensteife Ketten kundenspezifisch und in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern. Dabei werden aktuelle Ergebnisse aus der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung zu den Einflussfaktoren der Geometrien und Montageschritte auf die technischen Eigenschaften der Kette in die Produkte eingebracht. Neben medizintechnischen Anwendungen finden rückensteife Ketten Einsatz in Transportsystemen, in der Gebäudetechnik oder bei Werkzeugmaschinen.