Rückkanal für die Funkrundsteuerung realisiert

Schaltbefehle über das Langwellennetz der EFR werden jetzt quittiert

21. August 2012

Die Funkrundsteuerung eignet sich gut zur drahtlosen Ansteuerung einer großen Anzahl von Anlagen ohne individuelle Daten-Verbindung und ohne Latenzzeit. Weit verbreitet ist die Technik der Funkrundsteuerung bereits in den Bereichen Straßenbeleuchtung und Tarifschaltung von Stromverbrauchern. Jetzt gewinnt sie in der Photovoltaik-Laststeuerung der Energieversorger immer mehr an Bedeutung.

Die Wireless Netcontrol aus Hohen Neuendorf hat jetzt die Funktionalität des Fernwirk- und Meldesystems GO Serie blueline erweitert und empfängt ab sofort auch die Schaltsignale der Europäischen Funk-Rundsteuerung GmbH (kurz: EFR).

Das GO Fernwirksystem besteht aus einer GSM-fähigen Zentraleinheit, die SMS-Meldungen versenden und empfangen kann. Mit Hilfe von bis zu 12 GO Erweiterungsmodulen ist es möglich, diese Zentrale mit nahezu beliebig vielen Eingängen für Schaltsensoren, Analogwert-Aufnehmern und natürlich auch Fernwirk-Relais auszustatten.

Mit dem GO EFR Modul werden die EFR-Signale der beiden Langwellen-Sender in Mainflingen bei Frankfurt (129,1 kHz) und Burg bei Magdeburg (139,0 kHz) empfangen und der Schaltbefehl wird über das neue EFR Modul an die Zentraleinheit weitergeleitet, die wiederum digitale Ausgänge schaltet. Parallel können Meldungen via SMS abgesetzt werden, um den Empfang des Schaltbefehls zu quittieren. Das GO EFR Modul unterstützt sogar beide Protokolltypen, also Versacom und Semagyr-Top und ist somit in jeder Region und von jedem Energieversorger verwendbar.

Zusätzlich bietet das Melde- und Fernwirksystem dem Anwender die Möglichkeit, über GSM realisierte Funktionen wie die Überwachung von digitalen und analogen Eingängen zu nutzen. Verschiedenste Ereignisse können kombiniert werden, sodass ein multifunktionales Fernwirksystem entsteht, welches auch die Funkrundsteuer-Technik nutzt und über GSM die Rückmeldung zu erfolgten Schaltbefehlen ermöglicht.