Russische Industrie verlangt hocheffiziente Antriebslösungen

Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel besuchen Nord-Messestand

09. April 2013

Das Interesse an energieeffizienter Antriebstechnik führte Wladimir Putin, den Präsidenten der Russischen Föderation, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am ersten Tag der Hannover Messe 2013 gemeinsam an den Stand des norddeutschen Herstellers Nord Drivesystems. Seit Russland 2005 zuletzt Partnernation der Hannover Messe Industrie war, ist auch im größten Land der Welt das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften, umweltverträgliche Technik und grüne Wachstumsstrategien deutlich gewachsen. Der Rundgang der Staats- und Regierungschefs zum Messeauftritt großer Marken und Technologieführer der deutschen Wirtschaft führte diesmal folgerichtig auch zu Nord als ausgewiesenem Spezialisten für hocheffiziente Antriebslösungen.

Elektrische Antriebe sind eine entscheidende Querschnittstechnologie über alle Branchen hinweg: Als Kernbestandteil von Maschinen und Anlagen bestimmen sie maßgeblich deren Energiebedarf. Am Stand von Nord ist 2013 unter anderem das Modell einer Antriebslösung in der Fördertechnik zu sehen, die den Einsatz dezentraler Einheiten mit besonders geringem Verbrauch demonstriert. Die Kombination aus einem Getriebemotor der derzeit anspruchsvollsten Effizienzklasse IE4 sowie einem direkt aufgebauten Frequenzumrichter zur flexiblen Antriebsregelung stand im Mittelpunkt des Informationsgesprächs zwischen Putin, Merkel und dem Führungsteam von Nord Drivesystems. Gerade die Optimierung fördertechnischer Einrichtungen ist in vielen Branchen ein wirksamer Schritt zu neuen, durch ihren geringen Energiebedarf sowohl ökonomisch attraktiven als auch ökologisch fortschrittlichen Lösungen. Auch für zahlreiche andere Anwendungsbereiche bietet Nord ein breites Sortiment effizienter Getriebemotoren und ein differenziertes Programm passender Leistungs-elektronik an. Der seit Jahren stark wachsenden Nachfrage begegnete Nord zuletzt mit einer Intensivierung der Aktivitäten und Investitionen in Russland: Eine vor wenigen Monaten erst eröffnete neue Fertigungsstätte in Sankt Petersburg soll russische Kunden in Zukunft noch schneller und umfassender als bisher versorgen. Neben diesem Standort unterhält Nord in Russland eine landesweite Präsenz mit festen Stützpunkten in sieben weiteren Städten.