Safety first

SIL 3-gerechte optische Drehgeber von Posital

28. Oktober 2008

Posital bietet die erprobten optischen Absolutdrehgeber der Baureihe Optocode ab dem ersten Quartal 2009 auch in einer Safety-Ausführung an, die in SIL 3-Anwendungen eingesetzt werden kann. Das Unternehmen, das über mehr als 30 Jahre Erfahrung mit optoelektronischer Abtastung verfügt, erweitert somit sein Produktspektrum – Grundlage ist die Zusammenarbeit mit der auf Sicherheitssensoren spezialisierten Schwesterfirma Vitector.

Die neuen Drehgeber sind nach IEC 61508 und IEC/EN 62061 (SIL CL 3) sowie nach EN ISO 13849 (Performance Level e) zertifiziert. Sie werden mit PELV (Protective Extra Low Voltage, Schutzkleinspannung) betrieben und eignen sich beispielsweise für Applikationen in der Antriebstechnik, Liftanwendungen sowie Bau- und Werkzeugmaschinen. Die Geräte sind mit einer CANopen-Schnittstelle ausgestattet und unterstützen das CANopen-Safety-Protokoll nach CiA 304. Eine Besonderheit ist die redundante Bauweise der Encoder, die dank zweier Opto-Arrays und zweier Getriebe höchste Zuverlässigkeit gewährleisten, gleichzeitig aber nur 16 mm länger sind als Standardmodelle. Knotennummer und Baudrate (bis 1 MBaud) werden bei den neuen Drehgebern mittels eines Drehschalters an der Anschlusshaube eingestellt.

Wie alle Optocode-Drehgeber arbeiten auch die neuen Safety-Modelle nach dem bewährten optoelektronischen Abtastprinzip. Ihre Single-Turn-Sensorik liefert eine Auflösung von 13 Bit pro Umdrehung. Bis zu 16.384 Umdrehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Modus erfasst werden, so dass insgesamt ein Messbereich von 27 Bit abgedeckt wird. Verfügbar sind die Drehgeber wahlweise als Voll- oder Synchronwellenausführungen. Die Schutzart beträgt gehäuseseitig IP65 und wellenseitig IP64 (mit einem optionalen Wellendichtring ist IP66 möglich).