Sammeln und rechnen

Die zur Berechnung von Produktkosten notwendigen Daten liegen typischerweise auf mehreren Systemen verteilt. Cenit stellt eine neue Methode vor, die Kostenrechnung auf vereinfachte Weise mit SAP und der 3DExperience Plattform durchzuführen.

12. Mai 2017

Auf der Hannover Messe hat Cenit eine Möglichkeit vorgestellt, um die Kostenkalkulation in der frühen Konzeptphase eines Produkts zu organisieren. Dafür koppelt  Cenit das SAP Product Lifecycle Costing auf Basis von SAP Hana mit der CenitConnect APM Suite. Die APM Suite wiederum verbindet die 3DExperience-Plattform, SAP ERP, Excel und SAP PLC miteinander. Die APM Suite (Advanced Prozess Management) soll die benötigten Informationen einholen und zusammenfassen.

So sind zum Beispiel in der Software von Dassault Systèmes die verwendeten Teile, die Werkstoffe und Gewichte hinterlegt. Diese Daten fließen in die Berechnung der Materialpreise ein. In der SAP-Welt liegt typischerweise der Prozessplan, der den Zusammenbau der Teile definiert, sowie die Kostensätze der Werker. Für die Kostenrechnung zieht die Software solche und andere Daten aus Bereichen wie Konstruktion, Einkauf und Arbeitsvorbereitung heran. Die Bearbeiter können die Kosten anhand einer Stückliste neu bearbeiten oder aus Produktionsstücklisten von Vorgängerprodukten aus dem ERP ableiten.

„Bei der Kostenkalkulation von neuen Produkten sind genaue Aussagen zu Produktkosten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gerade in der frühen Phase der Entwicklung, in der es noch viele Unsicherheiten gibt", so Petra Köpfer-Behncke, Solution Owner Product Lifecycle Costing bei SAP. "Umso mehr ist es wichtig, dass Entwicklung, Fertigung und der Einkauf schon von Beginn an miteinander sprechen. Genau diesen kollaborativen und integrativen Aspekt unterstützt CenitConnect APM.“