Saubere Verbindung

Distanzkupplungen kommen überall dort zum Einsatz, wo große Achsabstände überwunden werden müssen. KBK fertigt diesen Kupplungstyp nicht nur in Varianten aus Aluminium und Carbon. Das Unternehmen bietet für den Einsatz im Lebensmittel- und Pharmabereich auch eine besonders robuste Edelstahlversion an.

04. August 2017

In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie herrschen strenge Hygienevorschriften: Die Maschinen müssen nicht nur so konstruiert werden, dass an ihnen keine Keime anhaften können. Sie sollten außerdem unempfindlich gegenüber den aggressiven Reinigungsmitteln sein, die in der Branche verwendet werden.

Herkömmliche Distanzkupplungen aus Aluminium können in diesen Anlagen nicht verbaut werden, da sie nicht säurebeständig sind. KBK hat deshalb speziell für hygienekritische Anwendungen eine Edelstahlversion seiner Distanzkupplungen DRE und DRB entwickelt.

Die Kupplungen werden je nach Kundenwunsch in Längen von bis zu sechs Metern gefertigt und sind absolut spielfrei. Sie eignen sich ideal zum Synchronisieren von Achsen oder Überbrücken großer Achsabstände, die an den Produktions- und Förderanlagen in der Lebensmittelindustrie häufig zu finden sind.

Beide Distanzkupplungstypen lassen sich aufgrund ihrer Halbschalenbauweise einfach radial montieren, verfügen aber über unterschiedliche Eigenschaften. So ist die Kupplung vom Typ DRB beidseitig mit Metallbälgen ausgestattet und weist deshalb eine hohe Torsionssteife auf. Die Distanzkupplung DRE verfügt dagegen beidseitig über Elastomerkränze und hat dadurch eine schwingungsdämpfende Funktion. Die Drehmomentbereiche der Kupplungen reichen von 4.5 bis 500 Newtonmetern bei der Version DRB und von 12.5 bis 525 Newtonmetern bei der DRE.

Sollte einmal eine Kupplung im Betrieb beschädigt werden, fertigt KBK innerhalb von zwei Stunden ein Ersatzmodell und versenden es per Direktkurier. Anwender können auf diese Weise teuren Maschinenstillstand vermeiden und Produktivitätseinbußen auf ein Minimum begrenzen.