Schlosswechsel

Technik

Schließsysteme - Für Schließsysteme finden sich im Möbelsektor dankbare Abnehmer. Der Markt ist aber umkämpft und die Anbieter müssen sich etwas einfallen lassen. Burg hat’s getan.

21. März 2011

Jeder Schrank ist abschließbar, die meisten Schubladen auch. Konstrukteure und Designer von Möbeln für Haus und Büro haben bei den Schließsystemen die Qual der Wahl und meist einen Haus- und Hoflieferanten. Wenn sich ein Möbelhersteller aber entschließt, den Zulieferer des Schließsystems zu wechseln, muss der neue schon sehr große Vorteile gegenüber dem bisher eingesetzten System bieten – denn ein Wechsel bedeutet in der Regel großen Aufwand.

Burg aus Wetter hat aus diesem Grund ein Programm namens »Change to Burg« konzipiert. Es soll einen solchen Wechsel deutlich vereinfachen und laut Hersteller bietet es darüber hinaus zahlreiche Argumente, die für den Wechsel und den Einsatz des neu entwickelten Möbelschlossprogramms sprechen. Beispielsweise gibt Burg Möbelherstellern konstruktive Unterstützung bei der Integration neuer Schließsysteme sowie bei der Schulung des Personals in unterschiedlichen Abteilungen wie Fertigung, AVOR oder Einkauf. Insgesamt soll »Change to Burg« den Umstellungsprozess planvoll steuern.

Mit diesen guten Argumenten ist Burg bereits auf offene Ohren gestoßen: Namhafte Hersteller von Büromöbeln haben den Systemwechsel zu Burg Schließsystemen bereits vollzogen. Wichtige Argumente sind Flexibilität und Vielseitigkeit. Der Anwender kann aus einer Vielzahl von Schlossbauarten wie Stangen-, Aufschraub-, Glastür-, Zylinderdrehknopf- und Spezialschlössern – auswählen, die alle mit einem einheitlichen Zylinderkern ausgestattet sind. So kann der Möbelhersteller seinen Kunden diverse Schließmöglichkeiten und Sicherheitsniveaus anbieten, ohne die Grundkonstruktion der Bauteile ändern zu müssen.

Benötigt ein Endkunde irgendwann mal einen Nachschlüssel für vorhandene Möbel, liefert Burg diesen auf unkomplizierte Art und Weise über seinen speziellen Nachschlüssel-Service. Darüber hinaus kann das Unternehmen auf Wunsch gewährleisten, dass die Kompatibilität des neuen Schließsystems zum vorhandenen gegeben ist.

Das ist zum Beispiel dann von großer Bedeutung, wenn ein Büromöbelhersteller bei einem Kunden die Büroausstattung erweitert und der Kunde verständlicherweise die identische Schließung wünscht. In diesen Fällen sind die »Altsystem«-Schlüssel auch in den neuen Burg-Kernen verwendbar.

Hohe Fertigungstiefe

Burg ist zwar ein Newcomer im Markt der Möbelschließsysteme, der Anbieter verweist aber auf seine 120-jährige Kompetenz bei Stahlmöbeln und industriellen Schließsystemen. Als inhabergeführtes Unternehmen kann Burg flexibel auf die Wünsche seiner Kunden eingehen. Möglich wird das durch ein professionelles Projektmanagement für OEM-Kunden und durch die hohe Fertigungstiefe der Produktion in Wetter an der Ruhr. Dort lassen sich auch kundenspezifische Wünsche an Technik und Design kurzfristig umsetzen.

Ein Möbelschloss ist ein Möbelschloss – und birgt laut Burg trotzdem viel Potenzial für innovative Lösungen. Neuartige Technik finden Anwender zum Beispiel bei den elektronischen Schließsystemen, die sich für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche eignen. Die Expansion in die Büro- und in die Wohnmöbelindustrie unterstützt das Unternehmen aus Wetter durch Schließsysteme mit individuellen Zugangsberechtigungen oder mit zusätzlichen Funktionalitäten.

Auf einen Blick

BURG F.W. Lüling KG

-Gründung 1890 durch Friedrich-Wilhelm Lüling, in der 4. Generation in Familienbesitz. Weltweit 300 Mitarbeiter, Standorte in Wetter, Tschechien und China.

-Entwicklung, Produktion und Vertrieb von standardisierten und kundenspezifischen mechanischen und elektronischen Schließsystemen

-Fertigung von Druckgusskomponenten, Security-Engineering

Erschienen in Ausgabe: 02/2011