Schmale Sonde spart Kosten

Messtechnik - Geringere Kosten bei der Einrichtung von Drucksonden zur Erfassung des Pegelstandes von unterirdischen Wasserspeichern verspricht eine Neuentwicklung des Messtechnikherstellers Keller aus Jestetten in der Nähe von Schaffhausen.

25. Februar 2007

Derartige Pegelsonden werden in Rohren bis zu 200 Meter tief in die Erde eingelassen, wo sie den Pegelstand der unterirdischen Seen erfassen. Die meisten Kosten einer Messstelle verursachen dabei schon ab einer Tiefe von 20 Meter die Bohrung selbst und das eingelassene Rohr. Üblicherweise besitzen die autonom arbeitenden Datensammler einen Durchmesser von 22 Millimeter und befinden sich in Rohren mit einem Innendurchmesser von 1 Zoll. Die Sonden der neuen Baureihe DCX 16 besitzen dagegen einen Außendurchmesser von lediglich 16 Millimeter und lassen sich deshalb ohne Abstriche an der Genauigkeit in engeren Bohrlöchern einsetzen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2007