Das Getriebe wird über einen Zahnriemen auf der Schneckenwelle angetrieben. Der Triebsatz besteht aus einer einsatzgehärteten Schneckenwelle und einem Bronze-Schneckenrad, hat einen Achsabstand von 80 mm und eine Übersetzung von i=8. Um den Zielpreis zu erreichen wurde unter anderem der Achsabstand reduziert und eine höhere Leistungsdichte erreicht. Über weitere Riemenräder werden verschiedene Nebenaggregate von der Schneckenwelle angetrieben. Auf der Abtriebswelle befindet sich neben dem schrägverzahnten Stirnrad noch ein Kettenrad, das die Ölpumpe der maschinenseitigen Durchlaufschmierung des Getriebes antreibt. Die Achse des Gegenrades wird über ein ins Getriebegehäuse integriertes Stahlbauteil geklemmt. Das Getriebegehäuse besteht aus zwei Aluminium-Kokillengussteilen.

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Jakob-Müller bestellte als Erstmusterserie 50 komplette Getriebe. Die Entwicklung wurde Ende Mai 2019 abgeschlossen. Mitte September konnten bereits 20 fertig montierte Getriebe ausgeliefert werden. Die Restlieferung wird Ende November abgewickelt. Es sind zukünftig Stückzahlen von 400 Getrieben/Jahr geplant.

Mit den High-End-Webmaschinen von Jakob-Müller werden nahezu weltweit u.a. Sicherheitsgurte für Fahrzeuge, sicherheitsrelevante Lastgurte, textile Etiketten, Falldämpfergurte oder Kompressionsbandagen für den Medizinbereich hergestellt.