Schnelle Härte

Kager bietet neuen 2K-Klebstoff für Metalle und Kunststoffe

11. Juli 2012

Einen neuen Industrie-Klebstoff hat das Industrie-Handelshaus Kager in sein AJett-Sortiment aufgenommen. Die Zwei-Komponenten-Lösung AJett 5300 eignet sich zum Verbinden von Bauteilen aus Metall und Kunststoff. Sie härtet rasch aus, verfügt über eine hohe mechanische Festigkeit und eine einfache Verarbeitung. Außerdem schont der Strukturkleber von mittlerer Viskosität die Werkstoffe und ist bis 120° C temperaturbeständig.

In seiner AJett-Produktreihe bietet Kager eine Reihe verschiedener anaerober Industrie-Klebstoffe an, die sich durch ihre kurzen Aushärtezeiten und eine einfache Handhabung auszeichnen. Auch der neue AJett 5300 verfügt über diese Eigenschaften. Das Zwei-Komponenten-System ist lösemittelfrei und lässt sich in den meisten Fällen ohne eine Vorbearbeitung direkt einsetzen. Es eignet sich grundsätzlich für nahezu alle Werkstoffe, wurde aber speziell entwickelt für das Kleben von Metallen und Kunststoffen. Hier punktet es mit seiner hohen mechanischen Festigkeit, seiner Härte (Shore D 75) und seiner Zugfestigkeit von bis zu 26 N/mm2 (Stahl).

Die Komponenten des AJett 5300 (Harz und Aktivator) sind pastös und werden bei Raumtemperatur verarbeitet. Sie mischen sich selbsttätig während des Applizierens, wobei ihre gute Fließfähigkeit den Auftrag erheblich erleichtert. Die Verfestigung ist bereits nach etwa zwölf Minuten erreicht, die volle Aushärtung dann nach vier Stunden. Eine Temperierung oder UV-Bestrahlung ist nicht erforderlich! Eine mit dem AJett 5300 erstellte Klebenaht ist resistent gegen Treibstoffe, Chemikalien, Salzwasser, Hydrauliköle und Kühlflüssigkeiten. Sie ist zudem in einem Bereich von -55° C bis +120° C beständig und verträgt kurzzeitig auch 200° C.

Typische Anwendungen für den AJett 5300 im Automobilbau sind die Montage von Armaturentafeln und aerodynamischen Karosseriekomponenten. Im Schiffbau kommt er für das Befestigen von Aussteifungselementen von Innenausbau-Teilen aus Kunststoff zum Einsatz, und auch die Hersteller von Heiz- und Belüftungssystemen nutzen diesen Klebstoff bereits. Dabei dient er vielfach als Substitution von mechanischen Verbindungen oder auch als Alternative zum Hartlöten und Schweißen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann er nicht nur für Metalle und Kunststoffe eingesetzt werden, sondern auch für Holz-Aluminium-Verbindungen, Glasfaser-Materialien sowie auch Keramiken und Steine.