Schneller zum Lieferanten

Simus Classmate kann CAD-Daten nun auch nach Fertigungsanforderungen klassifizieren. Das sollen die Anwender nutzen, um für ihre Produktionsaufträge die bestgeeigneten Zulieferer auszuwählen.

20. Dezember 2016

Das Softwarepaket Simus Classmate von Simus Systems wird typischerweise verwendet, um CAD-Modelle zu klassifizieren, wiederverwendbar zu machen und dadurch die Teilevielfalt und wiederholte Neukonstruktionen zu reduzieren. Das erfolgt durch Analyse der geometrischen Form der CAD-Teile. Diese Analyse will Simus Systems jetzt auch nutzen, damit Anwender die am besten geeigneten Zulieferer zur Herstellung der Teile ermitteln können. Bisher kann die Einkaufsabteilung in Unternehmen gewöhnlich die bisher abgewickelten Aufträge von Lieferanten in Hinsicht auf Merkmale wie Termintreue, Anzahl an Reklamationen und Preise betrachten. Die automatische Analyse und Klassifikation der herzustellenden Teile soll dem Einkauf nun zusätzlich technische Auswahlkriterien bereitstellen.

Zu diesem Zweck erfasst die Software alle Modelle und wertet dabei die gewünschten Parameter aus. Das können insbesondere fertigungsrelevante Faktoren wie Abmessungen, Oberflächengüten, Toleranzen und Werkstoffe sein. Wenn die Fertigungskapazitäten der Zulieferer bekannt sind, kann die Software die in Frage kommenden Lieferanten anzeigen. Auch die zu erwartenden Fertigungskosten berechnet Simus Classmate. Die eigenen Herstellkosten werden ebenso kalkuliert wie die plausiblen Beschaffungskosten nach Voll- und Grenzkosten, was eine Make-or-buy-Entscheidung schnell und fundiert möglich machen soll.