Schreiben mit Metall

2013 hatte der Hersteller 3Doodler den ersten stiftförmigen 3D-Drucker vorgestellt. Nun folgt mit dem "3Doodler Pro" das erste Gerät mit professionellem Anspruch.

14. September 2016

Den ersten stiftförmigen 3D-Drucker hat 3Doodler bereits 2013 vorgestellt, danach folgten drei weitere Geräte ähnlicher Bauart. Ungewöhnlich an diesen Geräten ist nicht nur der stiftförmige Aufbau, sondern durch die schnelle Aushärtung auch die Möglichkeit, Strukturen ohne Stützen in der Luft aufzubauen, wie dieses Video am Beispiel des 3Doodler 2.0 zeigt. Die ersten Produkte des Herstellers waren aber noch eindeutig für Privatanwender vorgesehen. Das zeigt sich schon an den bunten Gehäusen der Geräte, den knalligen Farben der extrudierten Kunststoffe und den Abbildungen auf der Website des Herstellers, die vorzugsweise Kinde, Spielzeuge und Bastelartikel zeigen.

Mit dem 3Doodler Pro wird der Hersteller erstmals ernsthaft. Das stockseriös in Grau und Schwarz gestaltete Gerät soll Architekten, Ingenieure, Designer, Künstler und andere Kreative ansprechen. Die soll vor allem die interessante Auswahl von Werkstoffen zum Kauf motivieren. Die bisherigen Geräte verarbeiten ABS, PLA und einen "Flexy" genannten, dehnbaren Kunststoff, die 3Doodler in einer Vielzahl von Farben anbietet. Der 3Doodler Pro verarbeitet zusätzlich vier Materialtypen:

• Metalle auf Basis von Kupfer oder Bronze, mit denen sich schwerere, stabilere Strukturen herstellen lassen

• Kunststoff mit Holzfasern für feine und dennoch stabile Strukturen

• Nylon mit gewebeartiger Struktur

• Polycarbonat mit erhöhtem Schmelzpunkt für verbesserte Wärmeformbeständigkeit

Der 3Doodler Pro ist derzeit beim Hersteller im Shop unter obigem Link bestellbar und soll ab Oktober 2016 ausgeliefert werden. Er soll demnächst auch über andere Quellen wie etwa Amazon erhältlich sein, wo man auch andere Geräte von 3Doodler erwerben kann.