Schritt in die Cloud

Dassault Systèmes hat eine Mehrheitsbeteiligung am Cloudbetreiber Outscale erworben. Dassault selbst nutzt den Service von Outscale für seine Cloudanwendungen.

04. August 2017

Dassault Systèmes beteiligt sich mehrheitlich an dem 2010 gegründeten Cloudbetreiber Outscale. Dassault gehörte zu den ersten Investoren der in Frankreich gegründeten Outscale und nutzt Outscale selbst als Host für seine cloudbasierten Anwendungen. Der Cloudservice von Outscale gehört zur Kategorie "Infrastructure as a Service" (IaaS) – das heißt Outscale stellt vor allem die Hardware einschließlich Netzinfrastruktur bereit. Als Cloudbetriebssystem wird das selbstentwickelte "Tina OS" verwendet, das Massenspeicher und RAM organisiert, das Loadbalancing durchführt und die virtuellen Maschinen mit den Kundenapplikationen hostet. Tina OS ist kompatibel zu Amazon EC2, das virtuelle Linux- und Windows-Server anbietet. Outscale verfügt über mehr als zehn eigene Rechenzentren in Europa, USA und Asien. Das Unternehmen ist zertifiziert nach ISO/IEC 27001:2013.

Dassault Systèmes nutzt Outscale für die Verwaltung der cloudbasierten 3DExperience-Plattform und der branchenspezifischen Softwarepakete mit Tools für 3D-Design, Simulation und Fertigung. „Das Investment von Dassault Systèmes sichert uns zusätzliche Ressourcen, um unsere Technologieinnovation und globale wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben“, sagt Laurent Seror, CEO von Outscale. „Das stärkt zudem unsere Rolle, Dassault Systèmes dabei zu unterstützen, den besonderen Wert der Outscale Cloud-Expertise so einzusetzen, dass sich die Agilität im Geschäft der 3DExperience-Plattform-Kunden erhöht.“

„Outscale hat den Erfolg seiner einzigartigen Cloud-Architektur dadurch gezeigt, dass weltweite Cloud-Ressourcen der Enterprise-Klasse mit einem Compliance-Ansatz für die Datenhoheit bereitgestellt wurden“, erklärt Pascal Daloz, Executive Vice President, Brands and Corporate Development bei Dassault Systèmes. „Jetzt können wir den Wert für unsere Kunden weiter steigern, indem wir diesen Ansatz nutzen, um die 3DExperience-Plattform für eine größere Anwenderzahl kostengünstiger und zugänglicher zu machen und für neue Einsatzmöglichkeiten zu öffnen.“