Schutzzaunsystem für Hochrisikobereiche

„High Resistant“ heißt das Schutzzaunsystem, das die Hans Georg Brühl GmbH auf der Automatica 2014 vorstellt. Brühl nimmt damit eine Baureihe ins Programm auf, die für die Absicherung von Gefahrenbereichen in Hochrisikozonen entwickelt wurde. Dazu gehören die Arbeitsbereiche von Robotern in unmittelbarer Nähe zu Zonen außerhalb des Schutzzauns, in denen sich häufig Personen aufhalten.

14. Mai 2014

Die Pfosten des „High Resistant“ Schutzzaunsystems werden aus 80 x 80 Millimeter-Stahlrohrprofilen gefertigt und über kraftschlüssige Rundum-Schweißnähte mit den Bodenplatten verbunden. Diese Platten sind mit einer Auflagefläche von maximal 200 x 200 Millimetern sehr groß dimensioniert, um die bei einer Kollision auftretenden Kräfte aufnehmen und ableiten zu können. Die Rahmen der Zaunelemente bestehen aus 35 x 35 Millimeter-Profilen. Gebrauchsmustergeschützte Befestigungselemente an der Innenseite des oberen Schutzzaunbereichs verhindern das Herausdrücken von Gitterelementfeldern bei einer Kollision.

Ziel ist es, dass das System auch beim Einschlag eines Roboterarms stabil bleibt und Personen außerhalb des Schutzzauns in diesem Fall nicht gefährdet werden.

Brühl wird auf der Automatica darauf hinweisen, dass ein „roboterfester“ Schutzzaun nur eine von mehreren Schutzmaßnahmen zur Absicherung von Roboter-Arbeitsplätzen ist. Der Einsatz des „High Resistant“-Schutzzauns kann also kein Ersatz für weitere Schutzmaßnahmen wie mechanische Anschläge, sichere Achsnocken und/oder eine sicher überwachte Robotersteuerung sein. Erst wenn diese Maßnahmen ausgeschöpft sind und ein Restrisiko verbleibt, muss der Zaun entsprechend stabil ausgelegt werden. Für diese Fälle wurde das neue Schutzzaunsystem entwickelt.

Brühl auf der Automatica: Halle A7, Stand 307