Sechs Meter weit

Selbst unter harten Umgebungsbedingungen funktionieren sie zuverlässig und sind dennoch flexibel: die UHF-Schreib-Leseköpfe von Pepperl+Fuchs.

11. Februar 2016

Seit zwei Jahren ist der UHF Schreib-/Lesekopf F190 am Markt. Er ist konzipiert als Problemlöser für Applikationen, bei denen es auf den Einbauplatz ankommt und bei denen Leseabstände von einem bis zwei Metern ausreichend sind.

Genau diese Funktionalitäten sind im Rahmen von Industrie 4.0 verstärkt nachgefragt, da hier die Identifikation bereits während der Produktionsprozesse notwendig wird und nicht wie bisher erst nach Fertigstellung der Produkte in der nachfolgenden Logistikkette.

Um in Zukunft aber auch Logistikapplikationen bedienen beziehungsweise Leseabstände von mehr als zwei Metern realisieren zu können, erweitert der F192 nun die Produktfamilie mit herausragenden Eigenschaften. Der F192 knüpft damit an den bewährten RFID-Schreib-Lesekopf F190 an.

Mit einer Reichweite von bis zu sechs Metern ist der F192 besonders für Anwendungen mit großer Entfernung geeignet. Dabei kann er bis zu 200 Tags gleichzeitig auslesen und beschreiben. Das erlaubt einen besonders schnellen Durchsatz und erhöht die Produktivität.

Ob in der Automobilindustrie, der Intralogistik oder im Transportwesen – die UHF-Schreib-Leseköpfe funktionieren, je nach gewünschter Reichweite, selbst in schwierigen Verhältnissen und bei hohen Temperaturen zuverlässig. Die Antennenpolarisation für die sichere Tag-Erkennung kann je nach Anwendung manuell horizontal oder vertikal eingestellt oder bei jedem Schreib-Lesezugriff vollautomatisch umgeschaltet werden.

Beide Geräte der Produktfamilie besitzen die Schutzart IP67 und haben ein stabiles Metallunterteil. Sie besitzen eine gut sichtbare LED Anzeige, welche die Statuskontrolle im Feld erleichtern – und das selbst aus weiten Entfernungen.