Sensoren aus dem Netz

Sensorik

Sensoren – Die Schlüsseltechnologie der Automatisierung ist die Sensorik. Ein Dienstleister für die Automatisierung verlässt sich dabei auf die Kompetenz eines Online-Anbieters von Sensoren und Zubehör.

10. November 2015

Ein ungebremster Trend in Fertigung und Intralogistik ist die zunehmende Automatisierung, um Produktionsabläufe und Materialfluss zu optimieren. Vor allem bei der reibungslosen Einrichtung von robotergestützten Prozessen ist dabei Expertenwissen gefragt. Solches bietet die ICS Industrieleistungen GmbH aus dem thüringischen Roßleben.

Das Unternehmen entwickelt, plant und implementiert individuelle Automatisierungslösungen für Anwender in allen Bereichen der Industrie. Die Bandbreite reicht dabei vom Drehtisch in der Fördertechnik bis zum reinraumtauglichen Fertigungsroboter für Kunden aus der Automobil- und Kunststoffindustrie oder Medizintechnik.

Allen von ICS realisierten Anlagen gemeinsam ist eine Vielzahl optischer und induktiver Sensoren, die eine sichere Positionserkennung der jeweiligen Werkstücke und damit eine hohe Betriebssicherheit gewährleisten. So entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit Kawasaki Robotics für einen renommierten Automobilzulieferer eine Automatisierungslösung für die Produktion von Überdruckaktuatoren, die für den Druckausgleich bei Turbomotoren benötigt werden. Bei der Fertigung und Bearbeitung der Geräte und der Montage der beweglichen Bauteile müssen minimale Toleranzen eingehalten werden, daher sind die Ansprüche an die Sensorik extrem hoch.

Detaillierte Bedarfsanalyse

Die Basis für die Konstruktion einer Anlage bei ICS bildet stets eine gründliche Analyse des tatsächlichen Bedarfs: »Vom Gespräch bis zur Maschine«, lautet das Credo des vor mehr als 15 Jahren gegründeten Familienbetriebs mit inzwischen 50 Mitarbeitern. Oft ergibt dabei die Bedarfsanalyse, dass sich der individuelle Anspruch mit einer Standardanwendung lösen lässt, die lediglich mit dem entsprechenden Know-how auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden muss.

Ähnliches gilt für die Sensorik als Schlüsseltechnologie der Automatisierung, sagt Heiko Lange, der Geschäftsführer von ICS: »In den allermeisten Fällen reichen die bewährten Standardmodelle und Bautypen.«

Höchste Anforderungen an die Präzision und Zuverlässigkeit der Positionserkennung stellt dabei nicht allein die Automobilindustrie, sondern auch Anwendungen, bei denen man es nicht auf Anhieb vermutet, weiß Lange und nennt ein Beispiel: »Die robotergesteuerte Weiterverarbeitung von Wärmflaschen galt bislang als nahezu unmöglich. Hier konnten wir durch den konsequenten Einsatz von Kameras und Sensoren bei einem der führenden Hersteller die Fertigung trotz der Weichheit und Flexibilität der Produkte in einen automatisierten Prozess bringen.«

 

Diese entscheidenden Geräte bezieht der Diplom-Ingenieur bevorzugt über die internetbasierte Einkaufsplattform von Autosen, die sich auf hochwertige Standardsensoren, Befestigungstechnik und passendes Zubehör spezialisiert hat. Der intelligente Produktvergleich auf dem Online-Portal dient dabei nicht nur der leichteren Orientierung bei der Ersatzteilbeschaffung, sondern zeigt zudem, welche Autosen-Produkte zum Beispiel den Spezifikationen des Bestandsgerätes entsprechen.

Das Online-Tool offenbart dabei ein Dilemma, in dem Unternehmen wie ICS oft stecken, weil die Produkte der Premiumanbieter sich heutzutage in technischer Hinsicht kaum noch unterscheiden. Dennoch sehen die Ausschreibungsunterlagen häufig bestimmte Hersteller oder spezielle Geräte vor, berichtet Lange und ergänzt: »Hier wird viel Geld verbrannt.«

Daher berate man die Auftraggeber auch in dieser Hinsicht. Argumente für den Einsatz von alternativen Sensoren aus dem Angebot von Autosen liefern dabei auch die günstigen Einkaufspreise des Online-Händlers, die manchmal bis zu 50 Prozent unter denen anderer Anbieter liegen.

Keine Lagerhaltung mehr

Kostenvorteile bietet die Internetplattform aber auch für ICS selbst, berichtet der Elektroingenieur Marko Müller-Piltz, der als Elektroplaner schon zahlreiche Automatisierungsprojekte begleitet hat und die Plattform vor rund eineinhalb Jahren für das Unternehmen entdeckte: »Eine eigene Lagerhaltung der Sensoren ist durch die kurzen Lieferzeiten nicht mehr notwendig.« Geschäftsführer Lange ergänzt: »Wir können unseren Kunden nicht Prozessoptimierung predigen und selbst an überholten Vertriebswegen unserer Lieferanten festhalten.«

Müller-Piltz schätzt zusätzlich auch die detaillierten Informationen, die Autosen zum Beispiel in Form von Produktdatenblättern auf der Website bereitstellt. Weil diesen Service jedoch bei Weitem nicht jeder Kunde in Anspruch nimmt, bietet das Online-Handelsportal für Anwender, die sich nicht erst tief in die Materie einarbeiten wollen, zusätzlich auch eine interaktive Produktberatung. Diese führt den User weitgehend automatisiert über die geplante Anwendung zum für ihn passenden Produkt. mk

Auf einen Blick

Autosen online

- Qualitätssensoren – 100 Prozent »Made in Germany«.

- Sofortlieferung am nächsten Werktag, keine Mindestmengen.

- Bis zu 50Prozent Ersparnis.

- Sicher & preisstabil – fünf Jahre Gewährleistung.

Erschienen in Ausgabe: 08/2015