SER sind beste Newcomer der World Solar Challenge 2011

Die World Solar Challenge Mitte Oktober, ein Langstreckenrennen mit Solar-fahrzeugen quer durch Australien, haben die Solar Energy Racers aus der Schweiz mit einer Auszeichnung als bestes Newcomer-Team beendet. Auch in der Hauptwertung landete die von Nord Drivesystems unterstützte Mannschaft auf Anhieb unter den Top 10 der 37 Teilnehmer.

02. November 2011

Wegen sehr schwieriger Wetterbedingungen gelang es in diesem Jahr nur sieben Teams, bis zum Ende der offiziellen Zeitnahme die gesamten rund 3.000 Streckenkilometer von Darwin bis Adelaide mit Sonnenenergie zu bewältigen. Für die anschließende Wertung zählten die mit dem Rennfahrzeug zurückgelegten Solarkilometer auf der Straße. Nach dem vorläufigen Endergebnis belegten die Solar Energy Racers hier mit 2.663 km den zweiten Platz und damit Rang 9 im Gesamtklassement.

Den Sieg errangen die Titelverteidiger von der Tokioter Tokai-Universität mit einem Zieleinlauf am fünften Renntag, dem 20. Oktober. Zwei weitere Teams mit langjähriger Erfahrung bei diesem Wettbewerb folgten dichtauf. Das Wetter entpuppte sich nicht nur wegen großer Hitze als Herausforderung. Auch Aprilwetter hatte der australische Frühling 2011 reichlich zu bieten: An mehreren Renntagen fiel Regen, und immer wieder beeinträchtigte eine dichte Wolkendecke die Energiegewinnung der meisten Fahrzeuge. Zusätzlich verdunkelten tagelang Rauchwolken den Himmel, da große Buschfeuer wüteten und für eine längere Straßensperrung und Rennunterbrechung sorgten. Mit ihrer Schlussplatzierung ließen die Solar Energy Racers unter anderem die Solarmobile der US-Universitäten Stanford und MIT hinter sich. Der überzeugende Auftritt der Schweizer Mannschaft wurde nicht nur durch die Auszeichnung als beste Neulinge im Wettbewerb gewürdigt – zudem belegte ihr Renner auch den 3. Platz in der „Production Class“. Dies ist die Kategorie der Fahrzeuge, die ausschließlich aus frei auf dem Markt erhältlichen Komponenten bestehen. Nord gratuliert dem Rennteam und freut sich als Unterstützer mit über das gute Abschneiden in Australien.