Serienmäßig verschlossen

Die Emka Gruppe zeigt auf der Hannover Messe in Halle 5, Stand A18, wie sich erhöhte Effizienzansprüche der Industrie mit patentierten Neuentwicklungen aus der Verschlusstechnik erfüllen lassen.

12. Februar 2014

So bietet die Schnellverschluss-Serie 1022 einen innovativen Ansatz zur Sicherung von Gehäusen und Klappen im gesamten Industrieumfeld. Mit zwei Bauteilen gelingt die Montage schnell und zuverlässig. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die vielfältigen Fertigungsverfahren aus dem Geschäftsbereich Emka Production, die kundenindividuelle Verschlusslösungen ermöglichen.

Auf dem Messestand nimmt der Geschäftsbereich Emka Industry den größten Raum ein. Zahlreiche Produktneuheiten sind unter der Leitidee entstanden, die Anwendung der Verschlüsse in der Industrie zu vereinfachen und gleichzeitig die Qualitätsstandards des Unternehmens zu erfüllen. Ein Beispiel für diesen Anspruch ist die Schnellverschluss-Serie 1022. Diese besteht aus den beiden Bauteilen Betätigungseinheit und Rastzunge und kann innerhalb von wenigen Sekunden ohne Werkzeug montiert und demontiert werden. Der selbstdichtende Aufbau der Verschlüsse ermöglicht eine optimale Kraftübertragung. So erreichen Anwender eine Zuhaltekraft von bis zu 250 Newton. Die gesamte Serie wird aus belastbaren Kunststoffen gefertigt und erreicht bei der Sicherung von Gehäusen und Klappen die gleiche Schließqualität wie vergleichbare Metalllösungen.

Für seine elektromechanischen Verschlusssysteme hat Emka das integrierte Softwarepaket „Emka Cockpit“ entwickelt, das im Rahmen der Hannover Messe erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die Software übernimmt Konfiguration, Bedienung und Überwachung aller zehn unterschiedlichen Griffe, die das Unternehmen in diesem Segment derzeit anbietet: als Funk-, Kabel-, RFID- oder biometrische Variante. Das Programm erfasst in einer Lösung verschiedene Systeme und Griffe. Für Betreiber mehrerer Rechenzentren oder Serverräume bedeutet dies, dass sie alle Einheiten von einem Standort aus kontrollieren können. Die einfach zu bedienende Software erleichtert außerdem die Benutzerverwaltung: etwa das Zuweisen und Entziehen von Berechtigungen. Darüber hinaus haben Anwender stets den vollen Überblick über alle wichtigen Daten in den Schränken. Parameter wie Spannung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich fortlaufend beobachten und auswerten. So trägt Emka Cockpit insgesamt zur Sicherheit in Rechenzentren und Schaltschrankräumen bei.