Service aus der Ferne

Antriebstechnik

Ein neuartiges internetbasiertes Fernwartungskonzept bietet die Umrichter-Baureihe Posidyn SDS 5000 des Pforzheimer Antriebstechnikherstellers Stöber.

26. Februar 2009

Die Fernwartung ermöglicht sämtliche Aufgaben, die auch ein Techniker vor Ort leistet, vom einfachen Ändern eines Parameters bis zur Übertragung neuer Gerätefirmware. Unbeabsichtigte oder unbefugte Änderungen sind dabei ausgeschlossen.

Die Wartung startet immer mit einer ausgehenden Verbindung, sodass die Kommunikation auch durch eventuelle Proxy-Server und Firewalls nicht gestört wird. Zudem müssen keine speziellen Ports freigeschaltet oder gesonderte Netzwerke eingerichtet werden. Zum Start genügt eine Anforderung durch den Betreiber vor Ort, etwa über die SPS oder direkt am Gerät. Dieses organisatorisch und technisch klar definierte Ablaufkonzept gewährleistet die saubere Zuordnung von Verantwortlichkeiten.

Zur Grundausstattung der Servoumrichter gehört der selbstkonfigurierende Integrated Bus (IGB), mit dem sich die Kommunikation zwischen mehreren Servoumrichtern und Schnittstellen in Echtzeit kontrollieren lässt. Zur Kommunikation mit einer übergeordneten Steuerung kann optional ein Feldbus wie Profibus, CAN oder EtherCAT eingesetzt werden. Das integrierte Bremsenmanagement ist auf die Servomotorbaureihen ED und EK sowie für die Sicherheitsbremse ServoStop im Stöber-Getriebemotoradapter abgestimmt.

Erschienen in Ausgabe: 01/2009