Servo-Ausgleichskupplungen von Jakob

Servokupplung beeinflusst Hochleistung und Langzeiteignung einer Werkzeugmaschine

22. Juli 2008

Jedes Jahr erkennt man bei neuen Werkzeugmaschinen eine Effizienz- und Leistungs-steigerung. Die High-Speed-Cutting-Technologie (HSC) ermöglicht aufgrund neuer Werkzeugmaterialien höhere Schnittgeschwindigkeiten und eine erhebliche Steigerung der Maschinendynamik. Die Vorschubgeschwindigkeiten und Beschleunigungen werden erhöht und die Bearbeitungszeiten reduzieren sich. Damit stiegen aber auch die Leistungsanforderungen an die Übertragungselemente in der modernen Werkzeugmaschine wie Kugelgewindetriebe und Servokupplungen. Aufgrund der präzisen Fertigung und dem rotationssymetrischen Aufbau bzw. des zusätzlichen Wuchtstiftes sind die Servo-Ausgleichskupplungen von Jakob generell auch ohne Auswuchten für hohe Drehzahlen bis 20.000 min-1 geeignet. Die Standardwuchtgüten betragen etwa Q 6,3 bis Q 16. Kupplungstypen mit Konus- oder Spannringnaben können zum Teil mit Drehzahlen von über 25.000 min-1 betrieben werden. Auch die niedrigen Trägheitsmomente wirken sich positiv auf den gesamten Antriebsstrang aus. Während im Werkzeugmaschinebau der Kugelgewindetrieb mit einer Lebensdauer von acht bis zehn Jahren erwartet wird, können mit den Servobalgkupplungen unendlich viele Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen ausgeführt werden, ohne dass eine betriebsbedingter Ausfall der Kupplung zu erwarten ist. Dabei dürfen aber die zulässigen maximalen Werte für den Axial-, Lateral- und Winkelversatz nicht überschritten werden. Gleichzeitig muss das Betriebsdrehmoment unterhalb des Kupplungsnennmomentes TKN liegen. Damit befindet sich die Kupplung im Bereich der Dauerwechselfestigkeit und ein Dauerbetrieb rund um die Uhr ist möglich. Die Ausgleichskupplungen sind unter normalen Bedingungen wartungs- und verschleißfrei.